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Hemmingen Solarleuchten bald Im Hammfeld?
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Solarleuchten bald Im Hammfeld?
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20:07 16.11.2018
Die Solarlaternen am Radweg an der B3 zwischen dem Ortsausgang Arnum (Bild) und Hemmingen-Westerfeld. Quelle: Andreas Zimmer
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Arnum/Hemmingen-Westerfeld

Die Stadt wird die Solarlaternen am Radweg an der B3 zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld abbauen. Über den gescheiterten Pilotversuch hat die Verwaltung am Donnerstagabend den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt informiert. Diese Zeitung fasst die wichtigsten Fragen und Antworten zusammen.

Bleibt der Radweg nun unbeleuchtet?

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Nein. Die Stadt möchte konventionelle Straßenlaternen aufstellen und die Kabel im Boden verlegen, muss dazu allerdings mit dem Bund verhandeln. „Wir haben noch nicht alle Informationen zusammen“, sagte Fachbereichsleiter Axel Schedler. Die LED-Leuchten kosten schätzungsweise 130.000 Euro. Sie sollen vom Ortsausgang von Arnum bis zur geplanten Endhaltestelle der Stadtbahn in Hemmingen-Westerfeld reichen.

Warum nicht gleich bis zur Kreuzung mit der Weetzener Landstraße?

Die Stadtverwaltung verweist auf den dortigen Radweg, der im Zuge des Stadtbahnverlängerung bis 2023 „vollständig und in veränderter Trassenführung neu gebaut wird“.

Wann installiert die Stadt die neuen Leuchten?

Das ist unklar. Der Rat soll eine Grundstücksübernahme beschließen, was für Frühjahr 2019 geplant ist.

Was soll mit den drei Solarleuchten passieren?

Laut Verwaltung sollen sie woanders im Stadtgebiet aufgestellt werden. Die CDU hatte im Ausschuss gleich einen Vorschlag: probehalber an der Straße Im Hammfeld in Hemmingen-Westerfeld in der Nähe des Sunderns, wo morgens viele Schüler unterwegs sind und abends unter anderem Jogger.

Was ist das Neuartige an den Solarleuchten?

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist es die Kombination aus der Energieversorgung durch Solarpaneele und einem Leuchtenkopf mit Bewegungsmelder. Das bedeutet: Im Dauerbetrieb liegt die Lichtleistung bei zehn Prozent. Auf 100 Prozent hochgeschaltet wird erst, wenn der Melder einen Radfahrer erfasst. Ist dieser vorbeigefahren, springt die Leuchte wieder in den Zehn-Prozent-Modus.

Ziel des Probelaufs war herauszufinden, ob wegen der Bäume die kurze Zeit der direkten Sonneneinstrahlung ausreicht, um die Akkus aufzuladen. Was ergab die jüngste Kontrolle Ende Oktober?

Es leuchtete nur eine Leuchte. Sie ging nach einer Stunde aus.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Von Andreas Zimmer

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