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Hemmingen Neuer Standort für Solarlaternen geplant
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Neuer Standort für Solarlaternen geplant
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00:19 07.02.2019
An diesem Grünzug in der Verlängerung des Heisterkamps sollen die Solarlaternen aufgestellt werden. Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen

Neuer Standort für die drei Solarlaternen der Stadt: Nach dem gescheiterten Versuch am Radweg an der B3 zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld sollen die Leuchten nun einen anderen Bereich erhellen.

Die Stadtverwaltung schlägt einen bisher unbeleuchteten Weg am Gewerbegebiet vor: in Verlängerung der Straße Heisterkamp in Richtung Weetzener Landstraße, nahezu parallel zur Marie-Curie-Straße. Näheres zu den Kosten und zum Terminplan steht noch nicht fest. Das Areal war vor einigen Jahren mal als Freilauffläche für Hunde im Gespräch, doch Tierexperten verwiesen darauf, dass der Grünzug, der von vielen Radfahrern und Spaziergängern genutzt wird, zu schmal sei.

Für die Solarleuchten hatte die CDU einen anderen Standort angeregt: an der Straße Im Hammfeld in Hemmingen-Westerfeld nahe des Sunderns. „Das ist nicht sinnvoll“, erläutert Dietmar Juschkewitz, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung. Bis zum letzten Wohnhaus seien bereits Kabel in der Straße verlegt. „Dort sind also konventionelle Leuchten möglich.“ Im weiteren Verlauf der Straße gebe es zudem viel Schatten.

Zwei weitere Standorte waren in jüngster Zeit in Fachausschüssen im Gespräch: die Hohe Bünte in Hemmingen-Westerfeld zwischen KGS und Strandbad sowie der Radweg auf der Brücke der K221 in Devese. Juschkewitz zufolge gibt es auch an der Hohen Bünte viele Bäume, die die Solarleuchten stark verschatten würden. Zur Brücke über die künftige B3-Ortsumgehung in Devese sagt er, dort würden drei Leuchten nicht ausreichen. „Die Strecke wäre über mehrere hundert Meter zu beleuchten. Außerdem wäre es auf Grund und Boden der Region Hannover.“

Die etwa einjährige Testphase mit den Solarlaternen am Radweg an der B3 zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld begann im Oktober 2017. Dazu kam es, weil es laut Verwaltung wegen der vielen Bäume schwierig ist, unterirdisch Kabel zu verlegen oder Kabel zwischen die Baumkronen zu ziehen. Doch die Bewegungsmelder an den Laternen waren anfangs nicht empfindlich genug eingestellt, so dass die Akkus schnell leer waren. Außerdem stellte sich heraus, dass die Bäume zu viel Schatten werfen. Im Dauerbetrieb liegt die Lichtleistung einer Solarlaterne bei zehn Prozent. Auf 100 Prozent hochgeschaltet wird erst, wenn der Bewegungsmelder einen Radfahrer erfasst. Den Radweg an dieser Stelle der B3 sollen künftig herkömmliche Leuchten erhellen.

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Von Andreas Zimmer

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