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Hemmingen Das neue Arnum: Bürger sollen mitdiskutieren
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00:17 04.02.2019
Die Kreuzung B3/Wilkenburger Straße: Hierfür ist ein Kreisel im Gespräch. Quelle: Andreas Zimmer
Arnum

Nun sind die Bürger gefragt: Was halten sie von den ersten Entwürfen für das neue Arnum? Nach dem einstimmigen Beschluss im vertraulich tagenden Verwaltungsausschuss werden die Vorschläge öffentlich ausgelegt. Das Gremium hat am Donnerstagabend dem sogenannten Teilräumlichen Integrierten Stadtentwicklungskonzept, also speziell für Arnum, und den vorbereitenden Untersuchungen zugestimmt. Das teilte Bürgermeister Claus Schacht auf Anfrage dieser Zeitung mit. Hemmingens größter Stadtteil soll ins Programm der Städtebauförderung aufgenommen werden.

Hier können sich Anwohner und andere Interessierte informieren sowie Kritik und Anregungen abgeben:

-Wichtige Dokumente wie den 80-seitigen Entwurf zur Drucksache 341/2019 hat die Stadt bereits auf ihrer Webseite stadthemmingen.de beim Registerpunkt „Bauen und Wohnen/Stadtentwicklungsplanungen“ unter „Teilräumliches ISEK – Voruntersuchung Arnum-Mitte“ zusammengefasst.

-Der Entwurf liegt von Donnerstag, 14. Februar, bis Montag, 18. März, öffentlich im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld aus.

-Die öffentliche Informationsveranstaltung am Montag, 18. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Wäldchenschule am Klapperweg 18 in Arnum. Besucher können dort auch Fragen stellen und Anregungen vorbringen.

-Die Ergebnisse aus den Beteiligungen werden „zusammengefasst, abgewogen und gegebenenfalls in den Entwurf eingearbeitet“, teilt die Stadt mit. Am 23. Mai will der Rat in einer öffentlichen Sitzung darüber beschließen, damit die Stadt den Antrag zur Aufnahme ins Förderungsprogramm bis spätestens 1. Juni stellen kann. Die Entscheidung des Umweltministeriums wird für Anfang 2020 erwartet.

Neu bei den im Entwurf genannten Zielen ist die Verringerung des überörtlichen Durchgangsverkehrs. Einem entsprechenden Hinweis der Bündnisgrünen ist der Verwaltungsausschuss gefolgt. Die Fraktionsvorsitzende Ulrike Roth sagte gegenüber dieser Zeitung: „Wir wollen dies noch einmal explizit benennen.“

Bei dem Entwurf handelt es sich bisher um Vorschläge, wie der Bereich entlang der Ortsdurchfahrt umgestaltet werden und Arnum eine Mitte bekommen kann. Dazu gehören beispielsweise umgestaltete Straßen und Plätze, ein neues Ladenzentrum an der Wilkenburger Straße, ein Park auf der Alten Wilkenburger Straße, der Umbau des früheren Gemeindehauses zum Kulturhaus, illuminierte Stadttore und die Sanierung der Sporthalle. Die Gesamtkosten des Programms, das über zehn Jahre laufen soll, belaufen sich auf etwa 9 Millionen Euro.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Von Andreas Zimmer

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