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Isernhagen Hannover in Zahlen: So wohnen wir
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08:19 30.12.2018
In Einfamilienhäusern oder im Hochhaus? Dicht an Dicht in der Stadt oder mit großem Garten? So wohnen die Hannoveraner. Quelle: Symbolbild
Hannover

Die Größe der einzelnen Wohnungen in Hannover orientiert sich nicht zuletzt am Durchschnittseinkommen in den jeweiligen Stadtteilen. In Isernhagen-Süd leben nicht nur dem Ruf nach viele Besserverdiener, die sich im Schnitt knapp 74 Quadratmeter Wohnfläche pro Person leisten. Das Gegenteil findet sich Vahrenheide und Mühlenberg: Dort sind es im Schnitt nur knapp 31 Quadratmeter pro Person.

Die meisten Einbrüche gab es 2017 in Groß-Buchholz

Besonders in Groß-Buchholze sind Einbrecher aktiv: 144 Einbrüche zählte die Polizei dort laut der neuesten Statistik im Jahr 2017 . Auch in Misburg-Nord und Bothfeld kam es 2017 zu mehr als 100 Einbrüchen. Auffällig ist, dass sich die Zahl der Wohnungseinbrüche in Misburg-Nord seit 2014 nahezu verdoppelt haben. Örtliche Schwerpunkte sind die Wohngebiete entlang der Stadtbahnlinie 7. Die wenigsten Einbrüche zählt die Polizei in Bornum: Dort gab es gerade einmal einen Fall im vergangenen Jahr – allerdings: Bornum ist auch einer der kleinsten Stadtteile in Hannover.

Mieten in Hannover steigen

Die Mieten in Hannover sind in den vergangenen Jahren kräftig angestiegen: Während von 2006 bis 2012 noch die Hälfte der auf dem Markt angebotenen Wohnungen Kaltmietpreise von weniger als 6 Euro pro Quadratmeter hatten, sind es jetzt nur noch 2 Prozent. Dafür sind die Mietangebote mit 8 Euro pro Quadratmeter von 10 auf 60 Prozent gestiegen. Immer weniger Menschen ziehen daher um.

Am günstigsten wohnt man in Wülferode

Die höchsten Mietpreise finden sich in Isernhagen-Süd (12,32 Euro pro m²) und in der Bult (12,41 Euro pro m²). Am günstigsten wohnt man in Hannover im Stadtteil Wülferode. Dort liegt die Durchschnittsmiete momentan bei 6,86 Euro pro Quadratmeter.

Wer ein großes Grundstück und viel Freifläche um seine Wohnung herum wünscht, der muss in Hannovers Stadtteilen rund um die Innenstadt schon etwas länger suchen. Besonders dicht an seinen Nachbarn leben die Bewohner in der Oststadt: Dort teilen sich 168 Menschen im Schnitt einen Hektar. Auch in Linden-Nord geht es kuschelig zu: Dort sind es sogar 171 Menschen. Den meisten Platz haben die Menschen in Wülferode – dort hat jeder Einwohner im Schnitt einen Hektar des Stadtteils für sich allein.

Die meisten Singles leben in Linden-Nord

Schaut man sich an, wie viele Menschen pro Wohnung leben, lässt sich festhalten: In Lahe und Mühlenberg wohnen die Hannoveraner nicht gern allein. In beiden Stadtteilen wohnen im Schnitt 2,3 Menschen pro Haushalt. In Mitte, der Calenberger Neustadt und Linden-Nord leben die meistens Singles. Der Durchschnitt liegt dort bei 1,5 Bewohnern pro Haushalt.

Schaut man sich an, in welchen Haushaltsformen die Hannoveraner leben, so gibt es besonders viele Einzelhaushalte. Jeder zweite Haushalt ist von Paaren bewohnt – mit oder ohne Kinder. Hannover ist damit nicht unbedingt eine Stadt der Singles: Zwar sind die meisten Haushaltsformen Single-Wohnungen, die meisten Menschen wohnen aber nicht allein.

In Isernhagen-Süd gibt es fast keine Mehrfamilienhäuser

Die Wohngebäude unterscheiden sich in den Stadtteilen deutlich. Vor allem am Stadtrand dominieren Ein- und Zweifamilienhäuser. In Isernhagen-Süd machen diese 95 Prozent aller

Wohngebäude aus. In Linden-Nord ist andersherum: Dort sind 93 Prozent aller Gebäude Mehrfamilienhäuser mit kleineren Wohnungen. Da passen Angebot und Nachfrage zueinander: Wo die meisten Menschen allein wohnen, braucht es eben auch kleinere Wohnungen.

Weitere Folgen unserer Serie „Hannover in Zahlen“

Sie wollen noch mehr Zahlen, Daten und Fakten aus dem Leben in Hannover erfahren? Hier finden Sie weitere Teile unserer Serie „Hannover in Zahlen:

Hannover in Zahlen: So fahren wir Auto

Hannover in Zahlen: So arbeiten wir

Hannover in Zahlen: So international sind wir

Hannover in Zahlen: So jung sind wir

Hannover in Zahlen: So lieben wir

Von Carina Bahl

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