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Isernhagen Christophorus, JuKi und die SPD feiern den Herbst
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Christophorus, JuKi und die SPD feiern den Herbst
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00:18 26.09.2018
Merle (9) (von links) und Carla (7) haben Kartoffelstempel geschnitzt und bedrucken Stoffbeutel beim Kartoffelmarkt der Christophorus-Gemeinde in Altwarmbüchen. Quelle: Heine
Altwarmbüchen/Kirchhorst

Ihren „Kartoffelmarkt“ feiert die Christophorusgemeinde in Altwarmbüchen schon seit mehr als 30 Jahren. Pastor Sebastian Müller zählte über den Sonnabend verteilt gut 400 Besucher. Die tolle Knolle war wie immer bei dem Fest-Klassiker der rote Faden – und Dörthe Lahmann verkaufte sie säckeweise. "Mein Favorit ist die Alexandra wegen ihrer guten Kocheigenschaften und der intensiven Geschmacksnote", verriet sie.

Außer einem großen Büffet mit 50 Kuchen, Popcorn und Waffeln gab es frittierte Kartoffeln, die Carsten Reißmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Gemeinde, gemeinsam mit Tochter Alina frisch zubereitete. "Zehn Kilo haben wir schon verarbeitet", sagte er. Die Pfadfinder hatten selbst gemischtes Kartoffelsalz im Angebot. Und zu den Bastelangeboten gehörte Kartoffeldruck. Begonnen hatte der Nachmittag mit einem Erntedankgottesdienst für die ganze Familie. Auch dabei stend die Kartoffel im Mittelpunkt – die Kurzversion: Wenn einige Menschen dicke Kartoffeln haben, andere kleine und wieder andere gar keine, dann hilft nur? Genau: Teilen.

Erlös aus dem Kartoffelfeuer geht an die Kinderfeuerwehr

In Kirchhorst hatte sich schon am Freitagnachmittag alles um den Erdapfel gedreht: Das Kartoffelfeuer des Fördervereins für Jugendliche und Kinder der St.-Nikolai-Kirche in Kirchhorst (JuKi) hatte viele Familien, Freunde und Besucher in den Pfarrgarten gelockt. JuKi-Mitglied Sandra Kath hatte 20 Kilogramm Kartoffeln geschält und gerieben, um daraus mit 50 Eiern, vier Kilogramm Mehl, Zwiebeln, Salz und Pfeffer einen Pufferteig herzustellen. An der großen Bratpfanne im Garten hatte JuKi-Helferin Jennifer Kappler alle Hände voll zu tun, um die Plätzchen knusprig zu braten, denn der Andrang war groß. Ob die deftige Variante mit Lachs und Quark oder klassisch mit Apfelmus: Beides kam bei den Besuchern gut an.Im Gemeindehaus ließen sich die Kinder schminken oder bastelten aus rohen Kartoffeln Figuren. Draußen hielten Eltern und Kinder ihre Stöcke mit Brotteig ins Lagerfeuer. „Der Erlös geht in diesem Jahr an die Kinderfeuerwehr, die sich im Januar gründen wird“, verriet JuKi-Vorsitzende Tesja Possienke.

Getrübte Stimmung bei der SPD

Unter keinem guten Stern stand das Sommerfest der SPD Isernhagen. Trotz Regens und kühler Temperaturen verbrachten rund 30 Mitglieder den Sonnabendabend eingehüllt in Regenjacken auf der überdachten Terrasse des Wassersportvereins am Altwarmbüchener See. So wenig erfreulich wie das Wetter waren die Themen: Es ging um die Neuorganisation des Ortsvereins nach dem Rücktritt von André Marburg, um Verfassungsschutzpräsident Maaßen und den Sinkflug der Bundes-SPD, die laut Umfragen hinter die AFD zurückgefallen ist. "Der Frust ist groß. Niemand versteht, dass Maaßen zwei Stufen nach oben befördert wurde. Die Reaktionen sind sehr emotional.", analysierte der neue Ortsvereinsvorsitzende Reinhard Lensch die Stimmung in seiner Partei. Austritte habe es in Isernhagen bisher keine gegeben, ein Mitglied lasse seine Mitgliedschaft aber ruhen. "Das alles überlagert unser Sommerfest und trübt die Stimmung", zeigte Lensch sich betrübt, dass die gute Politik in den Ortsvereinen nun vollkommen in den Hintergrund gerate.

Von Sybille Heine und Katerina Jarolim-Vormeier

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