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Isernhagen Entertainer Mark Lyndon überzeugt mit neuem Programm im Isernhagenhof
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Entertainer Mark Lyndon überzeugt mit neuem Programm im Isernhagenhof
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13:10 08.09.2019
Mit seinem neuem Programm unterhält der Entertainer und Wahl-Hamburger Mark Lyndon 70 Gäste im Isernhagenhof Quelle: Jürgen Zimmer
Isernhagen K.B

Mark Lyndon ist ein gern gesehener Gast im Isernhagenhof. Wie es ist, ein Hamburger zu sein, erklärte er in seinem letzten Programm vor zwei Jahren. Diesmal wollten rund 70 Besucher von dem Briten aus Hamburg wissen, wie es um die deutsche Gesundheit und die der Briten gestellt ist. „To our health“ nennt Lyndon daher sein neues Programm, das mit „Über unsere Gesundheit“ übersetzt werden kann.

Wie stets steht Lyndon korrekt gekleidet am Pult, eben very british. Zunächst – weil die Deutschen gerne Orientierung haben wollen – kündigt er an, dass sein Vortrag genau 90 Minuten dauern werde. Danach könne man gerne noch sechs Stunden über den Brexit reden. Er weiß, was er seinem Publikum schuldig ist. Seine Programme leben davon, dass er die kulturellen Unterschiede der beiden Völker überspitzt herausarbeitet und mit einem den Inselbewohner nachgesagten rockenen Humor so vorträgt, als halte er einen wissenschaftlichen Vortrag. Etwas über die „schrulligen“ Nachbarn erfahren, sich darüber amüsieren – diese verbreitete Neugier und manchmal auch Schadenfreude treffen den Nerv der Besucher.

Über Fast-Food und Haggis

Aber Lyndon hält dem Publikum auch den Spiegel vor, wenn er konstatiert, dass der Rest der Welt sich darüber wundert, dass die Deutschen von Krankheiten wie zum Beispiel Kreislaufstörungen befallen werden, die ihnen selbst völlig unbekannt sind. Lyndon springt zwischen beiden Sprachen hin und her, um in kunstreich gestrickten Wortspielen die Besonderheiten und Befindlichkeiten von Deutschen und Angelsachsen satirisch und hintersinnig auf die Schippe zu nehmen. Auch die US-Amerikaner und die Schotten bekamen diesmal ihr, im wahrsten Sinne des Wortes, Fett weg. Denn die Amerikaner wollen von ihrem Fast-Food möglichst schnell fett werden, bevor sie sterben, führte er aus. Anders die Schotten, die ihren Whisky bräuchten, um ihre „Haggis“ runterzuspülen. Denn wer im Rest der Welt möge schon Schafsmagen im Topf?

Selten eine Miene verziehend philosophierte er über die unterschiedliche Entwicklung von Badezimmern und die besonderen Essgewohnheiten. So sind den Briten die technisch perfekten Duschen in Deutschland suspekt. Sie mischen lieber eine Stunde lang heißes und kaltes Wasser aus zwei Hähnen, um dann fünf Minuten zu duschen. Auch die ungeklärte Zusammensetzung englischer Frühstückswürstchen, von denen lediglich bekannt ist, dass sie kein Fleisch enthalten, sei erfreulicherweise eindeutig jenseits des Kanals angesiedelt.

Dass Lyndon dabei mit teils überholten, aber immer wieder gern gehörten Stereotypen punktete, störte das Publikum nicht. Ein wenig Englisch sollte man verstehen, um seinen fein gesetzten Spitzen folgen zu können. Damit hatten die Besucher offensichtlich kein Problem, denn sie lachten und applaudierten stets an der richtigen Stelle.

Das Programm 2019 im Isernhagenhof.

Von Jürgen Zimmer

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