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Isernhagen Familienzentrum St. Margarete setzt die Wünsche der Bürger um
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Familienzentrum St. Margarete setzt die Wünsche der Bürger um
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00:18 28.06.2019
Die Delfi-Gruppe gehört zu den wöchentlichen Angeboten des Familienzentrums St. Margarete. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Altwarmbüchen

Das Gebäude des Familienzentrums St. Margarete ist nicht zu übersehen. Die markanten Farben Gelb, Orange und Pink strahlen von Weitem. Doch wie sieht die Gesamtstruktur aus? In dem Komplex an der Straße Wietzeaue sind der Kindergarten und die Krippe untergebracht. Es gibt aber auch weitere Angebote für Groß und Klein. Nach vier Jahren ist Leiterin Kerstin Zühlke mit der Entwicklung sehr zufrieden und zieht eine positive Bilanz.

Die Koordinatorin des Familienzentrums St. Margarete, Maren Fricke (links), und die Leiterin Kerstin Zühlke ziehen nach vier Jahren eine positive Bilanz. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Angebote für viele Altersgruppen

Im Kern besteht das Familienzentrum der Caritas aus einer Kindertagesstätte mit drei Krippen- und fünf Kindergartengruppen, wobei zwei Gruppen im sogenannten kleinen und die anderen im großen Haus untergebracht sind. Außerdem gibt es regelmäßige Treffpunkte, unter anderem für Tagesmütter, sowie die Babykurse Delfi. Zudem kocht das Brutzel-Team für und mit Senioren.

Ergänzt wird das Programm durch die PC-Börse für Senioren, Gesundheitskurse wie Yoga für Ältere und Rückengymnastik für alle Altersgruppen. Mit zu der Einrichtung gehören die Lebensberatungsstelle Burgwedel-Isernhagen, die regelmäßig ihr Angebot vor Ort für alle Menschen in Isernhagen offeriert. „Die Zusammenarbeit klappt gut“, sagte Familienzentrumsleiterin Kerstin Zühlke. Und der Kindergarten bietet eine Elternsprechstunde an.

Umfrage: „Was wird im Familienzentrum gebraucht?“

Seit dem Einzug 2015 hat sich mächtig was getan: Das Angebot des Familienzentrums ist peu à peu gewachsen. Zunächst mussten Zühlke und die Koordinatorin Maren Fricke herausfinden, wo der Bedarf in Altwarmbüchen besteht. Wie ticken die Menschen, und was ist den Leuten wichtig? „Das braucht Zeit“, sagte die Leiterin. Mit einer Umfrage hätten sie die Wünsche erfahren und dann auch umgesetzt. „Wir wiederholen die Umfragen immer wieder“, sagte Zühlke. Manche Eltern seien schon ein wenig genervt.

Angefangen hat alles mit einem Elternfrühstück. Weil viele Mütter und Väter arbeiten, gibt es nun das Eltern-Café am Nachmittag. Auf die Beine gestellt wurden bereits ein multikulturelles sowie ein generationsübergreifendes Fest. „Wir bleiben nicht stehen“, sagte Fricke. Alles entwickele sich weiter, „und wir orientieren uns an den Ideen“.

Im eigens dafür errichteten Raum berät die Lebensberatung, werden die Elternsprechstunde sowie alle Gespräche, die im Familienzentrum nötig sind, abgehalten. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Familienzentrum wird heute als Ganzes gesehen

Mittlerweile hat das Familienzentrum einen Stellenwert erreicht, der immens groß ist. „Wir sind angekommen und werden als Ganzes gesehen“, sagte Zühlke. Das sei in der Vergangenheit nicht so gewesen. Viele dachten, die Kindertagesstätte sei für sich wie auch das Familienzentrum. „Jetzt wissen die Leute, dass beides eine Einheit bildet, und das unter einem Dach“, erklärte die Koordinatorin.

Offen für weitere Angebote

Kooperationen mit der Gemeinde Isernhagen, der Musikschule und dem TuS Altwarmbüchen bestehen nun. „Jetzt sind wir gut vernetzt“, sagte Fricke. Am Anfang sei es etwas schwierig gewesen. Zühlke und Fricke sind aber auch nach vier Jahren weiterhin offen für neue Angebote. Ein Beispiel: Was ihnen vorschwebt, ist, dass Senioren das Familienzentrum besuchen und den Kindern unter dem Motto „Tante Emma und Onkel Franz erzählen“ zum Beispiel alte Spiele beibringen, zeigen, wie Strümpfe gestopft werden und wie man häkelt. „Das wäre für die Kinder eine Bereicherung“, sagte die Leiterin.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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