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Isernhagen Partnerschaftsaustausch hat begonnen
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Partnerschaftsaustausch hat begonnen
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00:19 27.08.2018
Die Teilnehmer des polnischen und französischen Partnerschaftsaustausches und ihre Gastfamilien besuchen traditionell das Rathaus in Isernhagen. Quelle: Laura Ebeling
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Isernhagen

Magda Aniolek ist seit Beginn der Partnerschaft regelmäßig in Isernhagen zu Besuch. „Manche stehen mit ihren deutschen Gastfamilien so in Verbindung, dass wir uns hier fast wie zu Hause fühlen“, berichtet die 44-jährige Polin. Die Deutschlehrerin ist eine von neun polnischen und acht französischen Gästen, die am Donnerstagabend zum Partnerschaftsaustausch angekommen sind. Am Freitagmorgen trafen die Teilnehmer aus Isernhagens Partnerstädten Epinay sous Sénart in Frankreich und Suchy Las in Polen mitsamt ihrer Gastfamilien dann in Altwarmbüchen Bürgermeister Arpad Bogya.

„Ich freue mich, so viele bekannte Gesichter zu sehen“, begrüßte der Bürgermeister die mehr als 30-köpfige Gruppe im Rathaus. Er freue sich über den Partnerschaftsaustausch, der über den Verein Internationale Begegnungen Isernhagen (IBI) möglich gemacht wird. In Zukunft möchte Bogya auch die offiziellen Beziehungen intensivieren. „Der französische Bürgermeister hat mir einen Brief geschrieben. Und wir haben beschlossen, im nächsten Frühjahr einen Besuch stattfinden zu lassen“, erklärte er. Das freute auch den Vorsitzenden des französischen Partnerschaftsvereins, Daniel Chabane. Als Zeichen seiner Dankbarkeit überreichte er Bogya eine Flasche französischen Wein. „Es ist angenehm, hier nach Isernhagen zu kommen und im Austausch zwischen den Gemeinden zu stehen“, findet Chabane. Und er freue sich auch auf den Kontakt mit den polnischen Teilnehmern, ergänzte der Vorsitzende.

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Noch bis Dienstagmorgen sind die Gäste aus den Partnerstädten in Norddeutschland – und können einiges erleben. „Das Programm ist voll, und es gibt immer etwas Neues zu sehen“, sagte Magda Aniolek. Gleich nach dem Besuch im Rathaus ging es für die Gruppe nach Steinhude, wo sie nach einer Bootsüberfahrt die Festung Wilhelmstein besichtigte. „Traditionell sind die Gäste am Sonnabend und Sonntag in den Gastfamilien“, erläuterte der IBI-Vorsitzende Manfred Möller. Am Montag führt der Weg sie dann nach Hamburg ins Miniaturwunderland und zu einem Mittagessen in der Elbphilharmonie mit anschließendem Rundgang durch die Speicherstadt, bevor die Teilnehmer tags darauf wieder nach Hause fahren.

Von Laura Ebeling