Isernhagen: Grundschule N.B. - Verwaltung will Sporthallen-Umbau vermeiden
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Isernhagen Grundschule N.B.: Verwaltung will Umbau der Sporthallen vermeiden
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Grundschule N.B.: Verwaltung will Umbau der Sporthallen vermeiden
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06:42 27.05.2020
Die große Sporthalle der Grundschule Auf dem Windmühlenberge soll aus Sicht der Verwaltung nicht zur Versammlungsstätte umgebaut werden. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier (Archiv)
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Altwarmbüchen

Die Gemeindeverwaltung lehnt es ab, die große Sporthalle der Grundschule Auf dem Windmühlenberge in Isernhagen N.B. zu einer Versammlungsstätte umzubauen. Dies wäre aber nötig, damit dort auch künftig Veranstaltungen für mehr als 199 Teilnehmer organisiert werden können.

Gemeinde schätzt Kosten auf 400.000 Euro

Momentan darf die Grundschule dort auch größere Veranstaltungen abhalten, beispielsweise Einschulungsfeiern. Fünf Veranstaltungen pro Jahr sind zulässig, mit jeweils bis zu 350 Personen. Dies ist allerdings nur durch eine Ausnahmegenehmigung der Region möglich, die zum Jahresende ausläuft und dann nicht verlängert werden kann.

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Um den Vorgaben der ab 200 Personen geltenden Versammlungsstättenverordnung künftig gerecht zu werden, müsste die Gemeinde viel Geld investieren, nach Schätzungen rund 400.000 Euro. Erforderlich ist vor allem der Einbau einer Lüftungsanlage.

Schulausschuss berät am Donnerstag

Mit Blick auf die tatsächlich stattgefundenen Veranstaltungen schlägt die Gemeindeverwaltung der Politik nun vor, auf diese Ausgabe zu verzichten. Die Mitglieder des Schul-, Kultur- und Sportausschusses diskutieren darüber in ihrer öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 28. Mai, von 18.30 Uhr an im Rathaus in Altwarmbüchen.

Ein weiteres Themen ist dann die Wahlmöglichkeit für Eltern aus der Gartenstadt Lohne, ihre Kinder entweder nach Kirchhorst oder nach Neuwarmbüchen auf die Grundschule zu schicken. Auch die künftige Finanzierung der Musikschule Isernhagen und Burgwedel sowie Sachstandsberichte zur Schulcampusbaustelle, zur Schulwegsicherung, zum Ausbau der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen und zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen auf der Tagesordnung.

Zuhörer müssen Kontaktdaten hinterlassen

Auch in dieser Sitzung gilt der Corona-Modus: Maximal zwölf Bürger dürfen als Zuhörer teilnehmen, es gilt das Windhundprinzip. Alle müssen sich die Hände desinfizieren und ihre Kontaktdaten in eine Liste eintragen. Die Stühle im Ratssaal stehen auf Abstand.

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Von Frank Walter