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Isernhagen Neue Räume für die Hortkinder
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Neue Räume für die Hortkinder
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00:19 21.03.2019
Zusätzlich zur Hortbetreuung in den Räumen der Alten Schule soll es ab dem Winter eine Hortgruppe im bisherigen Werkraum der Grundschule geben. Quelle: Archiv/Frank Walter
Kirchhorst. Isernhagen H.B

Für die Hortkinder in Kirchhorst und Isernhagen H.B. zeichnen sich Lösungen ab. In Isernhagen H.B. soll für die von der Politik beschlossene neue Hortgruppe ein Container auf dem Schulhof aufgestellt werden. Die „Horties“ der Mitte 2018 gestarteten Gruppe in Kirchhorst jedoch ziehen voraussichtlich in einen Raum in der Grundschule um. Dies gab Sascha Trampe vom Amt für Jugend, Bildung und Sport auf der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses bekannt.

Anfang 2018 hatte die Politik dem Drängen vieler Eltern nach mehr Hortplätzen nachgegeben. Mangels freier Räume waren für H.B. und Kirchhorst zunächst Containerlösungen angedacht worden, doch dann hatte das Land Niedersachsen die Nutzung von Schul- als Horträume erlaubt.

Die Kirchhorster „Horties“ sollen – so der Plan – den bisherige Werkraum im Erdgeschoss der Grundschule nutzen. Dafür soll der Werkraum ins Dachgeschoss verlegt werden. Ein dort bereits vorhandener Raum müsse lediglich umgebaut werden. Der Raum im Erdgeschoss, der künftig nachmittags als Hort fungieren soll, könne vormittags von der Schule als Differenzierungsraum genutzt werden. Wohlgemerkt sei dies kein Unterrichtsraum, führte Trampe aus und begegnete damit Befürchtungen von Ausschussmitgliedern und Eltern im Zuhörerraum, dass Hortkinder die persönlichen Gegenstände anderer Schulkinder oder von Lehrern in dem Raum beschädigen könnten.

Ausgestattet werden soll der neu entstehende Hortraum mit den Möbeln aus dem ehemaligen Toberaum der Jugendpflege, in dem die zusätzliche Hortgruppe seit vergangenem Sommer untergebracht ist. Das Mittagessen sollen diese Schüler gemeinsam mit den Kindern der anderen Hortgruppen in der Alten Schule einnehmen.

Neuer Hortraum in Kirchhorst zum Jahreswechsel

Auf dieses Modell in Kirchhorst hätten sich die Kirche als Hortträger und die Schulleitung geeinigt, sagte Trampe. Ein Vertrag liege indes noch nicht vor. Für Dienstag, 19. März, ist noch eine Besichtigung mit einer Vertreterin des Kultusministeriums geplant, das sein Okay geben muss. Zum Jahreswechsel könnten die Grundschulkinder laut Trampe in den neuen Hortraum ziehen, die Jugendpflege bekäme dann ihren alten Toberaum zurück. Momentan nutzen die Jugendlichen nachmittags die Räume des Kindergartens.

Es soll eine schnelle Lösung für Kirchhorst geben

Die Mitglieder des Sozialausschusses waren sich einig, dass es für Hortkinder in Kirchhorst in jedem Fall eine schnelle Lösung geben muss. Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, trotz der vorgestellten Pläne, die keinen Container benötigen, eine Baugenehmigung für einen Container zu beantragen – solche Genehmigungen dauern oft lange. Sollten doch baurechtliche Auflagen oder andere Probleme der „containerfreien“ Lösung entgegenstehen, könne man so unverzüglich einen Container aufstellen, ohne einen weiteren Zeitverlust für den Hort zu riskieren.

„In Isernhagen H.B. jedoch kommen wir um eine Containerlösung nicht herum“, sagte Trampe im Sozialausschuss. Grund sei, dass die Essensversorgung nicht gewährleistet werden könne, wenn Hortkinder in einem Klassenraum untergebracht wären. Es sei nicht erlaubt, das im Hort zubereitete Essen über den Schulhof zu den Klassenräumen zu transportieren. Angedacht sei es, den Hortcontainer auf dem Pausenhof direkt neben dem Hortgebäude aufzustellen. Zusätzlich benötigt die Schule in Zukunft auch einen weiteren Container als dritten Klassenraum. Derzeit prüft die Verwaltung verschiedene Ideen, wo die beiden Container aufgestellt werden können.

Von Gabriele Gerner

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