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Isernhagen Neue Spitze führt die Lebensberatungsstelle
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Neue Spitze führt die Lebensberatungsstelle
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17:18 18.03.2019
Wechsel an der Spitze der Lebensberatungsstelle: Ingun Kiklas-Volkmann (links) übernimmt ab Juli die Geschäftsführung. Anja Moch (rechts) folgt Renate Vogelgesang im Amt der Vorsitzenden des Trägervereins. Quelle: Gabriele Gerner
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Isernhagen F.B

Bewegung an der Spitze der Lebensberatungsstelle: Ingun Kiklas-Volkmann wird im Juli neue Geschäftsführerin der Einrichtung und folgt damit auf Hans-Jürgen Herrmann, der nach rund 30 Jahren Tätigkeit in der Lebensberatungsstelle Ende Juni in Rente geht. Anja Moch übernimmt von Renate Vogelgesang zudem das Amt der Vorsitzenden.

Beratung zur Erziehung, zu Problemen in Familie und Partnerschaft, bei ungeplanter Schwangerschaft und bei allgemeinen Lebensproblemen – das bietet die Lebensberatungsstelle Burgwedel, Isernhagen, Wedemark an. Sowohl in ihrer Zentrale in Isernhagen F.B. als auch vor Ort in Großburgwedel, Fuhrberg, Altwarmbüchen und Mellendorf stehen Berater des elfköpfigen Teams nach Terminabsprache zu Gesprächen bereit.

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Erziehungsberatung: Je früher, desto besser

„Seit Januar bieten wir zusätzlich die Frühberatung für Eltern von Kinder zwischen null und drei Jahren an. Dabei machte ich auch mit“, sagt Ingun Kiklas Volkmann. Die direkte Arbeit mit den Betroffenen, vor allem mit Kindern, liegt der 57-Jährigen sehr am Herzen. Seit 20 Jahren arbeitet die Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin in der Lebensberatungsstelle. Nun freut sie sich darauf, als Geschäftsführerin das Team zu leiten und die Belange der Beratungsstelle nach außen hin zu vertreten. Ihr Wunsch ist es, künftig noch früher mit Eltern in Kontakt zu kommen, die selbst eine schwierige Lebensgeschichte haben. „Je früher wir Erziehungsberatung machen, desto besser“, so ihre Überzeugung.

Diese Ansicht teilt auch Renate Vogelgesang, die der Lebensberatungsstelle 16 Jahre lang als Vorsitzende des Trägervereins Arbeitskreises Lebensberatung begleitet hat. „Die Einrichtung in die Köpfe der politischen Vertreter zu bekommen“, das sei dabei ihr vordringlichstes Ziel gewesen. „Von der hervorragenden Arbeit, die hier geleistet wird, sind sie inzwischen überzeugt“, sagt die Kirchhorster Ärztin. Die 61-Jährige, die viele Jahre lang für die CDU im Rat war, hielt den Kontakt zu den Mandatsträgern, die über die Förderung entscheiden. Mehrjahresverträge für die Beratungsstelle, zusätzliches Personal und die Ernennung zur offiziellen Erziehungsberatungsstelle der Region Hannover im Dezember 2015 gehörten zu den Erfolgen, die sie mit der Einrichtung teilte.

Daran möchte ihre Nachfolgerin Anja Moch, CDU-Vorsitzende der Altdörfer, anknüpfen. Die 49-jährige Wirtschaftswissenschaftlerin möchte sich dafür einsetzen, dass die Finanzierung der Einrichtung immer wieder auf sichere Beine gestellt wird. Derzeit haben alle Mitarbeiter zusammen 7,5 Vollzeitstellen, seit vergangenem Jahr wird das Team durch eine Kinder- und Jugendtherapeutin und einen Psychologen ergänzt.

Von Gabriele Gerner