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Isernhagen Spaß ist Trumpf beim Vatertagsturnier
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Spaß ist Trumpf beim Vatertagsturnier
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00:18 02.06.2019
Die EC Hannover Stangencrew saugt Tischtennisbälle an, um sie so weiterzugeben. Quelle: Sandra Köhler
Neuwarmbüchen

 Seit Jahrzehnten ist das Vatertagsturnier auf dem Sportplatz des FC Neuwarmbüchen eine richtig gute Alternative zu Bollerwagentouren. Dort kommen alle Generationen zusammen, um gemeinsam Spaß zu haben. Ob nun beim Toben auf der Hüpfburg oder bei den Spielen, die die angemeldeten Gruppen absolvieren müssen. „Es ist ein richtiges Dorffest, und viele, die früher als Kinder kamen, machen heute in den Mannschaften mit“, berichtete Ortsbrandmeister Frank Zeyn.

Namen der Teams werden passend zum Vatertag vergeben

Zehn Gruppen waren am Donnerstag am Start. Sie trugen launige Namen wie „Luschen“, „Himmelfahrtskommando“ und „Steaua Sambucarest“. Hinter dem „EC Hannover Stangencrew“ verbargen sich, gut erkennbar an ihrer Mannschaftskleidung, Eishockeyfans. Bei der Mannschaft „SGR“ stand der Name für „Scheiß Geile Riege“. Nur die ersten Fußballherren traten schlicht als 1. Herren an. „Das sind wir seit 14 Jahren, was will man machen“, sagte ein Mitglied der Truppe, die als Letzte erschien und sich beim Aufbau der Pavillons warmmachte.

Auch die „Becks Brothers“ haben es mit Fußball: Dem Freundeskreis gehörten mit Bastian Bisgwa und Alex Koren gleich beide Spielertrainer der 2. Herren an. „Wir sind schon seit 18 Jahren dabei. Manche von uns sind selbst Väter. Und es ist einfach toll, sich hier zu treffen, auch wenn man sich sonst selten sieht“, sagte Koren. Ausgerichtet haben die „Becks Brothers“ die Veranstaltung auch schon. Beim ersten Mal, so Bisgwa, sei das nicht ganz ohne: „Man weiß ja nicht, wie viel Bier und Würstchen man braucht und wen man ansprechen kann. Aber jetzt haben wir ja eine Liste, dann geht das.“

Sieger organisiert das nächste Vatertagsturnier

Wer mitmacht, muss damit rechnen, dass er selbst zum Organisator wird. Denn der Vorjahressieger richtet im nächsten Jahr das Turnier aus – das ist ein ungeschriebenes Gesetz in Neuwarmbüchen. Genauso wie die Prämisse „Spaß haben“. Kein Wunder also, dass so manche Mannschaft eher auf den zweiten Platz als auf den Sieg spekulierte. Entspannt sahen das die „Luschen“, die wie die „Volltreffer“ dem Schützenverein Isernhagen F.B. angehören. „Vor drei Jahren haben wir am Grill mitgeholfen. Letztes Jahr dann mitgemacht“, sagte Dirk Schnehage, der auch dem Ortsrat F.B. angehört. „Es ist wichtig, dass die Vereine zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen.“

Jugendfeuerwehrwart sucht Spiele aus

Diesmal hatte es die Freiwillige Feuerwehr getroffen: Seit Januar liefen die Planungen. „Bis auf drei, die heute arbeiten müssen, packen alle mit an“, sagte Zeyn. Und da es ja ein Familienfest ist, waren die Frauen auch mit im Boot. Grillen, Kaffee, Kuchen und Getränke verkaufen, für Musik sorgen, eine Tombola: Das verlangt Organisation. Für die Auswahl der Spiele war Jugendfeuerwehrwart Michel Bonnecke zuständig. „Vieles davon haben wir schon auf Jugendfreizeiten ausprobiert“, sagte er. „Und wenn sechs gestandene Männer eine Feuerwehrleine in den linken Ärmel ihrer Kleidung hinein- und am rechten Hosenbein wieder hinausfädeln sollen, ist das bestimmt noch spaßiger.“ Als Hauptspiel wurde Fußball mit einem Gymnastikball gespielt.

Spaß haben ist das Wichtigste

Zudem musste ein Tischtennisball mit Strohhalmen angesaugt und von einem anderen Teilnehmer dann ins nächste Glas befördert werden. Bei einer Mannschaftsvariante des Eierlaufs wurde der Balanceur von vier Teamkameraden auf einer Sänfte über einen Parcours getragen. Beim Zeitungslauf galt es, ohne festhalten eine Zeitung vor dem Bauch so weit wie möglich zu tragen. Die Teilnehmer mussten zudem in Wasser gefüllte Gummistiefel schlüpfen, um so das Wasser zu transportieren, und alte Feuerwehrstiefel so weit wie möglich rückwärts werfen. „Ich habe schon Baumstämme geworfen, da wart ihr noch nicht geboren“, ließ ein „SGR“ler die verbalen Muskeln spielen. Doch das half nicht: Letztlich siegten die „Luschen“ und die „Volltreffer“.

Das Vatertagsturnier kam auch bei den Zuschauern an. Nach Schätzungen des Ortsbrandmeisters waren etwa 500 dabei.

Von Sandra Köhler und Sven Warnecke

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