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Isernhagen Parteien starten ins neue Jahr
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16:16 07.01.2018
Rainer Fredermann berichtet beim Neujahrsempfang der CDU Isernhagen aus der Arbeit im Landtag. Quelle: Frank Walter
Altwarmbüchen/Isernhagen N.B

 Dass zum Fest der Heiligen Drei Könige, dem Ende der christlichen Weihnachtszeit, kein Weihnachtsbaum mehr auf dem Marktplatz stand, ging für Klaus-Dieter Mukrasch überhaupt nicht – und schon gar nicht zum Neujahrsempfang der CDU Altwarmbüchen an eben diesem Platz. „Bereits am 2. Januar ist der Baum abgebaut worden“, empörte sich Mukrasch am Sonnabendvormittag. Das sei für eine Partei, die sich christlich nenne, nicht zu vertreten – sollte doch der geschmückte Weihnachtsbaum nach christlicher Tradition bis zum 6. Januar stehen bleiben. 

Der zupackende ehemalige Bürgermeister Mukrasch besorgte kurzerhand einen neuen Tannenbaum, stellte ihn auf und schmückte ihn. „Das war ganz großartig“, lobte ihn Oliver Mengershausen. Der Ortsverbandsvorsitzende freute sich über einen gut besuchten Empfang bei strahlendem Sonnenschein und verteilte Kaffee, Glühwein und Schmalzbrote unter den Gästen. Die große Politik auf Landes- und Bundesebene war nur selten Thema. „Aber Fragen und Anregungen der Bürger nehmen wir bei einer solchen Gelegenheit natürlich gern auf“, meinte Mengershausen. Für die meisten Besucher war es eine willkommende Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen. „Wir klönen hier über alte und neue Zeiten“, sagt beispielsweise Ingrid Hamann. Zwölf Sternsinger aus der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde sangen und sammelten Spenden – und freuten sich über die Krapfen, die sie als Dankeschön erhielten.

Schnittchen und Mineralwasser ließen sich dagegen die Gäste in Isernhagen N.B. schmecken, wohin der CDU-Gemeindeverband für Sonntagvormittag eingeladen hatte. Und in der Burschen Stiftung war die Politik dann doch mehr als eine Randnotiz. Das abgelaufene Jahr habe für die CDU Licht und Schatten gebracht, begrüßte Isernhagens CDU-Vorsitzender Timm Jacobsen die Gäste. Auch wenn man in Isernhagen bei Bundes- und Landtagswahl stärkste Kraft geblieben sei, gestalte sich die Regierungsbildung in Berlin „ein bisschen schwierig“. In der Landeshauptstadt sei man ja immerhin an der Regierung beteiligt.

Das war das richtige Stichwort für den heimischen Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann: „Wir haben gezeigt, dass man auch schnell eine Regierung bilden kann“, sagt er mit einem Seitenblick auf die Bundeshauptstadt. Woran es in Berlin krankt, da hatte er auch gleich eine Erklärung parat: Es sei wichtig, „auch mal an Mikrofonen vorbeizugehen“. Nach einem „radikalen Absturz“ der CDU auf Landesebene kurz vor der Wahl gehöre man jetzt einer stabilen Regierung an, stelle fünf von zehn Ministern.

Inhaltlich ging Fredermann unter anderem auf die aktuelle Studie zur Kriminalität von Flüchtlingen in Niedersachsen ein. Man wolle erreichen, dass Betroffene aus den Mahgreb-Staaten bis zur Entscheidung über ihren Status in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben und nicht auf die Kommunen verteilt werden. Und wer keine Chance habe zu bleiben, müsse schnell zurück in sein Herkunftsland.

Exakt 51 Gäste kamen zeitgleich zum Neujahrsempfang der SPD Altwarmbüchen in die Begegnungsstätte An der Riehe. Darunter waren auch die Bundestagsabgeordnete Caren Marks und André Marburg, der Vorsitzende des Ortsvereins Isernhagen. Gespannt lauschten die Mitglieder der Rede der Gleichstellungsbeauftragten Azadeh Weinrich-Kroll und Marks’ Bericht zum Stand der Sondierungsgespräche auf Bundesebene. Auch wie der weitere Fahrplan für mögliche Verhandlungen zu einer Großen Koalition aussieht, interessierte die Besucher. Der Abteilungsvorsitzende Philipp Neessen und seine Stellvertreterin Anette Heinze verkündeten, dass die SPD nach dem Erfolg im vergangenen Jahr auch 2018 wieder eine Schlagerparty veranstalten wird. „Dafür weicht die Feier am 1. Mai“, sagte Heinze. „An dem Tag gibt es einfach zu viele Konkurrenzangebote.“ 

Von Gabriele Gerner und Frank Walter

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