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Isernhagen Isernhagens Kinder schützen das Klima
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Isernhagens Kinder schützen das Klima
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15:55 08.11.2018
Florian wickelt ein Schokoladenbonbon aus. Er weiß, dass das Papier in den Müll gehört. Maja-Louisa schaut ihm zu. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Altwarmbüchen

Dass die Kinder beim Klima-Projekt „Mitgedacht & Mitgemacht“ etwas gelernt haben, stellt ein Junge des Altwarmbüchener Caritas-Familienzentrum St. Margarete unter Beweis. Als Isernhagens stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Hinze ihn am Rande der Prämienübergabe im Raatsaal fragt, wo denn die Verpackung des Bonbons hingehöre, das Florian gerade verspeist, antwortet dieser aus tiefer Überzeugung: „In den Müll!“

Abfall war tatsächlich ein viel behandeltes Thema beim Projekt, mit dem vier Schulen sowie zwei Kindertagesstätten Energie sparen und so das Klima schonen wollen. In der Friedrich-Dierks-Grundschule in H.B. etwa wurde das Thema im Unterricht behandelt, sie führte die Mülltrennung ein.

Doch es ging um mehr als nur Müll: Die einzelnen Aktionen waren so umfangreich, dass sich selbst die Projektkoordinatorin Andrea Wernecke von der Klimaschutzagentur der Region erstaunt zeigte, als die Kitas und Schulen ihre Aktivitäten im Ratssaal präsentierten. „Einige Einrichtungen haben sich sehr umfassend mit dem Thema Klimaschutz befasst“, lobte sie.

Die Neuwarmbüchener Kindertagesstätte hatte sich zum Beispiel mit dem Thema Wasserkraft beschäftigt und ein Energie-Fest gefeiert. „Die Kinder haben erfahren, welche Gegenstände schwimmen und welche nicht“, erzählte Erzieherin Beate Schreier. Die Grundschule Neuwarmbüchen setzte Messgeräte ein, um Energie einzusparen. Und die Großen in der Realschule Isernhagen besuchten das Klimahaus und nahmen am Stadtradeln teil. Die Gymnasiasten befassten sich mit dem Thema Müllvermeidung.

Darüber hinaus waren an den Schulen jede Menge Energie-Manager und -Detektive unterwegs. Sie prüften, ob die Mitschüler auch das Licht ausgeschaltet und die Heizung abgedreht hatten. Das Familienzentrum St. Margarete nahm die Brotdosen der Jungen und Mädchen unter die Lupe: „Die Kinder stellten fest, dass einige von ihnen ganz schön viel Müll auf den Tisch hatten“, berichtete Erzieherin Tina Ristow. Dass das vermittelte Wissen nachhaltig ist, zeigt sich bei den Kita-Kinder: „Seitdem achten sie auf den Inhalt ihrer Dosen und halten den Müll gering“, lobte die Erzieherin.

Für ihre Ideen und Aktivitäten zeichnete die Gemeinde die Kitas und Schulen jetzt mit insgesamt 5000 Euro aus. Das Gymnasium erhielt bei den Schulen mit 1313 Euro die höchste Prämie, in der anderen Kategorie profitierte die Kita St. Margarete mit 877 Euro am meisten.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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