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Isernhagen So soll das neue Allwetterbad für Isernhagen aussehen
Aus der Region Region Hannover Isernhagen So soll das neue Allwetterbad für Isernhagen aussehen
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17:42 07.01.2018
So könnte der Innenbereich des neuen Schwimmbads aussehen: Ein 50-Meter-Becken mit sechs Bahnen, das durch eine Trennwand in zwei 25-Meter-Bereiche aufgeteilt werden kann, hölzerne Deckenpaneelen in Wellenform, die für eine warme Optik sorgen, und eine Tribühne mit reichlich Sitzplätzen für Zuschauer bei Wettbewerben verbinden Funktionalität und Ästhetik. Quelle: Planungsbüro Bade
Altwarmbüchen

 Fast komplett verglast soll es sein, schlicht in der Ausstattung, mit einigen optisch warmen Akzenten. Überdacht von einer hölzernen Decke mit wellenförmigen Paneelen, im Zentrum mit einem 50 Meter langen Becken mit sechs Bahnen. So könnte das neue Schwimmbad in Isernhagen aussehen, das möglicherweise im Jahr 2020 eröffnet werden wird – nach den Plänen von Eckhard Bade, dem Vorsitzenden des Schwimmclubs Altwarmbüchen und Aufsichtsratvorsitzenden der Hallenbad Isernhagen Betreiber GmbH.

Ein Allwetterbad soll es werden: Im Sommer könnten die Seitentüren geöffnet werden, so dass Besucher innen schwimmen und außen sonnenbaden können. Hinter dem Foyer und den Umkleidekabinen soll den Gästen eine Sauna zur Verfügung stehen. Von der Tribüne vom Obergeschoss aus könnten die Schwimmer bei Wettbewerben angefeuert werden. Eine von oben herablassbare Trennwand soll es ermöglichen, das Becken in zwei 25 Meter lange Bereiche aufzuteilen. 

Bade stellte seine Pläne zum Bau eines neuen Bades beim Neujahrsempfang am Sonntag vor. Schon seit Langem prognostiziert der Diplom-Ingenieur das Aus für den Vorgängerbau. Für das Hallenbad an der Bernhard-Rehkopf-Straße, das die Betreibergesellschaft seit 2003 leitet, schätzt er den derzeitigen Sanierungsbedarf auf 1,5 Millionen Euro . „Dieses Geld in eine nicht mehr zeitgemäßge Einrichtung zu stecken, hat keinen Sinn“, so seine Überzeugung. 

 Stattdessen schwebt ihm ein modernes Allwetterbad auf „niedrigstem Investitionsniveau“ vor, das sowohl für den öffentlichen Badebetrieb als auch für den Leistungssport geeignet sein soll. Es soll Bestandteil eines Triathlon-Zentrums werden, dessen Pläne jedoch noch entwickelt würden. Die Pläne des von ihm geplanten Schwimmbads zeigte Bade mit großformatigen Ausdrucken an der Wand sowie mit einer Powerpoint-Präsentation. 

Bei den rund 40 Zuhörern traf der Vortrag auf Staunen und vorsichtige Zustimmung. SC-Mitglied Martin Nielsen meinte mit Blick auf die Pläne: „Ich halte sie für ambitioniert. Aber es wäre toll, wenn es klappen würde.“ Kritisch reagierten die Zuhörer, als die möglichen Standorte genannt wurden: Den Kirchhorster See mögen die meisten nicht gern als Platz für ein neues Schwimmbad sehen – zu weit weg sei er von Altwarmbüchen. Die Variante, das neue Schwimmbad an der Seestraße auf dem Gelände der derzeitigen Flüchtlingsunterkünfte zu bauen, traf auf keinen Widerspruch. Bürgermeister Arpad Bogya und die Erste Gemeinderätin Nicole Jürgensen signalisierten ihre Unterstützung beim Bau eines neuen Bades

 „Wichtig ist mir, dass sowohl das Schulschwimmen als auch die Nichtschwimmerausbildung sowie die Präventiv-Angebote erhalten bleiben“, betonte Bade. Für die Bevölkerung stellte er längere Nutzungszeiten als bisher in Aussicht. Bade verwies selbstbewusst auf die Erfolge der Betreibergesellschaft: „Wir haben immer gezeigt, dass wir für die Gemeinde ein verlässlicher Partner im Schwimmsport sind.“ Für die weitere Finanzierung schwebt ihm ein Modell unter Beteiligung von Sponsoren vor. „Doch ich nehme auch mal das böse Wort ‚Bürgschaften’ in den Mund“, sagte er mit Blick auf die Gemeindevertreter. Eckhard Bade will die Pläne in den nächsten Wochen den Ratsfraktionen vorstellen und Gespräche mit potenziellen Investoren führen.

Von Gabriele Gerner

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