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Laatzen Daumen drücken für den Storchennachwuchs
Aus der Region Region Hannover Laatzen Daumen drücken für den Storchennachwuchs
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00:15 05.05.2017
Von Johannes Dorndorf
Die kleinen Köpfe blicken nur ganz kurz aus dem Nest - schließlich versuchen die Störchin am Grasdorfer Nest angesichts der kühlen Witterung so gut wie möglich zu wärmen. Quelle: Jürgen Körber
Grasdorf/Alt-Laatzen

Dem Grasdorf Storchenexperten Jürgen Körber sind bereits die ersten Bilder von den Jungtieren gelungen, je drei Tiere konnte er bei den Nestern in der Grasdorfer Masch und am Steinbrink in Alt-Laatzen ausmachen. Es könnten noch mehr sein - dies ließe sich zurzeit noch nicht sagen: "Die Windböen und kühlen Temperaturen lassen immer nur wenige Sekunden einen Blick auf die Kleinen zu: Die Elternstörche sind sehr darauf bedacht, dass ihr Nachwuchs nicht auskühlt", sagt Körber

Tatsächlich sind die Aufzuchtbedingungen alles andere als ideal. "Die kühlen Temperaturen und die anhaltenden Trockenheit bedingen ein mangelhaftes Nahrungsangebot" - Frösche, Molche und Lurche machten sich wegen der Kälte derzeit rar. Und auch Regenwürmer als wichtiger Eiweißlieferanten fehlten wegen der Trockenheit auf dem Speiseplan. Jetzt gelte es, die Daumen zu drücken, meint Körber. "Man kann sich ansonsten nur auf die Erfahrung der Elternstörche stützen, die ähnliche Bedingungen auch schon in der Vergangenheit vorgefunden haben und dann doch erfolgreich waren."

Die kleinen Köpfe blicken nur ganz kurz aus dem Nest - schließlich versuchen die Störchin am Grasdorfer Nest angesichts der kühlen Witterung so gut wie möglich zu wärmen. Quelle: Jürgen Körber

Ein goldfarbener Löwe auf rotem Grund über einer stilisierten Leine und Masch: Das zeigt das Laatzener Wappen. Wer es unter welchen Bedingungen nutzen darf, das soll künftig in einer Richtlinie geregelt sein. Nicht zuletzt wegen des Stadtjubiläums 2018 dürfte das Interesse an dem Wappen steigen.

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