Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Laatzen Hildesheimer Straße wird bei Haltestelle „Ginsterweg“ einspurig
Aus der Region Region Hannover Laatzen Hildesheimer Straße wird bei Haltestelle „Ginsterweg“ einspurig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:22 06.11.2019
An der Laatzener Haltestelle Ginsterweg wird ab dem 11. November ein Gleisabschnitt ausgetauscht und eine neue Kehrmöglichkeit geschaffen. Mitunter kommt es zu Einschränkungen im Stadtbahn- und Autoverkehr auf der Hildesheimer Straße. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen-Mitte

Es tut sich was an der Stadtbahnhaltestelle Ginsterweg. Von Montag, 11. November, an wird dort eine Baustelle eingerichtet, um ein neues Gleis mit Kehrmöglichkeit für die Linie 2 einzubauen. Im Zuge dessen kommt es auch zu Einschränkungen – sowohl für Stadtbahnfahrer wie auch für den Autoverkehr auf der Hildesheimer Straße.

Vier Wochen Bauzeit sind für die Maßnahme vorgesehen. Währenddessen wird die östliche Fahrspur gesperrt. Der Bereich kann nur einspurig passiert werden: allerdings in beide Richtungen. Darüber hinaus weist die Infrastrukturgesellschaft (Infra) auf drei Sperrpausen hin, in denen die Üstra-Linie 2 nicht durch Grasdorf fährt oder deren Haltestellen in Laatzen-Mitte anfährt. Da auch nachts gearbeitet wird, beziehen sich die Sperrungen vornehmlich auf die Abendstunden bis zum nächsten Morgen.

Drei Sperrpausen im November

Die erste Sperrpause ist angekündigt für Donnerstag, 14. November, ab 21 Uhr bis zum nächsten Morgen um 3.30 Uhr. Die nächste ist dauert von Sonnabend, 16. November, ab 21 Uhr bis zum Folgetag um 9 Uhr am Sonntagmorgen an. In dieser Zeit würden die Fahrleitungsmasten gesetzt, teilte ein Sprecher mit. Alternativ zur Stadtbahn lässt die Üstra Busse entlang der Linie 2 zwischen den Haltestellen Eichstraße und der Rethener Schleife fahren. Die Stadtbahnenlinien 2 selbst fahren derweil über Laatzen-Zentrum und auf den Gleisen der Linie 1 bis nach Rethen.

Die dritte Sperrpause ist umfangreicher und umfasst das komplette Wochenende: Die Busse des Schienenersatzverkehrs fahren von Sonnabend, 23. November, 5 Uhr bis zum frühen Montagmorgen, 25. November, gegen 3 Uhr. Für Schüler, die meisten Berufspendler und andere Fahrgäste sollte alles an dem Montag aber wieder normal laufen.

Während der Bauzeit sei Lärm und Staub nicht zu vermeiden, betonte der Sprecher. Die Infra und die auch nachts und am Wochenende tätigen Baufirmen bemühten sich aber, die Beeinträchtigung auf ein Minimum zu beschränken. Dem derzeitigen Plan nach sollen die Arbeiten am 9. Dezember beendet sein.

Gleisarbeiten sind nötig für TW 3000

Nötig sind die Gleisarbeiten, um zum Fahrplanwechsel die neuen Stadtbahnen-Typ 3000 als Verstärkerzug für einen 10-Minuten-Takt auf der Strecke einsetzen zu können. Derzeit lässt die Üstra zur morgendlichen Hauptverkehrszeit sieben Züge fahren. In Zukunft wird jeder zweite ein TW 3000 sein. Weil der seit 2015 im Streckennetz fahrende Zug keine Trittstufen mehr hat, kann er nur auf Linien eingesetzt werden, die durchgehend über Hochbahnsteige verfügen.

Weil die Strecke der Linie 2 noch nicht durchgehend barrierefrei ist, kehren die Verstärkerzüge deshalb künftig an der Laatzener Haltestelle Ginsterweg. Die beiden südlichen Haltestellen, Steinfeld und Schleife, entfallen und werden ab dem Fahrplanwechsel morgens nur noch im 20-Minuten-Takt angefahren.

Lesen Sie auch

Von Astrid Köhler

Der Lionsclub Hannover-Expo hat dem Musikkreis Laatzen 1500 Euro für die Anschaffung einer neuen Bratsche zur Verfügung gestellt. Das Geld stammt aus den Einnahmen des Benefiz-Adventskalenders.

06.11.2019

Vor 100 Jahren sind die ersten Bewohner in die von Baurat Paul Wolf geplante „Städtische Siedlung Laatzen“ gezogen. Sie wurde für kinderreiche Familien aus Hannover gebaut. Die kleinen Backsteinhäuser galten beim Erstbezug ab Herbst 1919 als innovativ, zwischenzeitlich als „kleine Butzen“ – und heute sind sie denkmalgeschützt.

05.11.2019

Dass ein Vorschlaghammer gegen den Altar kracht, ist alles andere als alltäglich. Doch in Alt-Laatzen hat das seinen Grund: Die Sanierung der von Feuchtigkeit und Schimmel befallenen Kapelle schreitet voran. Ein Besuch auf der Baustelle.

05.11.2019