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Laatzen Helfer gesucht: Nabu will Kleingärten vogelfreundlich umgestalten
Aus der Region Region Hannover Laatzen Helfer gesucht: Nabu will Kleingärten vogelfreundlich umgestalten
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18:19 09.09.2019
Eine Schwarzdrossel frisst die rote Frucht einer auch als Eberesche bekannten Vogelbeere. Quelle: Ulrich Perrey (DPA)
Grasdorf

Bisher ist es eine unscheinbare Fläche innerhalb der Grasdorfer Kleingartenkolonie Auf dem Lieth, doch mit einem Arbeitseinsatz am Sonnabend, 14. September, soll daraus ein kleines Naturparadies werden. Der Nabu Laatzen als Organisator sucht noch Helfer, die beim Löchergraben und Pflanzen einer insekten- und vogelfreundlichen Mischhecke mit Beerenobst mit anpacken.

Der etwa fünf mal 25 Meter große umzugestaltende Bereich gehöre zu zwei Parzellen und liege an einem kleinen Hang Richtung Süden, erklärt Sabrina Schmidt, die beim Nabu das Projekt „Rettet den Star“ betreut. „Es soll eine Mischhecke gepflanzt werden mit beerentragenden Sträuchern.“ Neben der auch als Eberesche bekannten Vogelbeere sollen Vogelkirschen und Bäume gepflanzt werden, um die Lebensbedingungen für Vögel und Insekten zu verbessern, darunter auch eine Kulturbirne.

Kleingärtnerverein verpflegt die Helfer am Sonnabend

Wer am Sonnabend nicht schon um 9 Uhr Zeit habe, könne auch noch später am Vormittag dazustoßen, so Schmidt. Ideal seien „20 bis 30 motivierte Helfer“, auf dass die Arbeit noch am Tag selbst beendet werden kann. Andernfalls werde es einen Zusatztermin geben. Handschuhe und Spaten könnten, müssten aber nicht zwingend mitgebracht werden, so Schmidt. Um die Verpflegung kümmert sich der Kleingartenverein.

Sorge, die Gruppe am Sonnabend zu verpassen, muss niemand haben, so die Nabu-Vertreterin. Die Fläche liege direkt an einem Weg und werde mit Pfeilen, beginnend am Eingang der Kolonie, ausgeschildert. Diese befindet sich am Übergang des Rethener Kirchwegs zur Friedrich-Ebert-Straße.

Gartenumgestaltung gehört zu „Rettet-den-Star“-Projekt

Die Gartenumgestaltung ist Teil des Projektes „Rettet den Star“ und wird von der Niedersächsischen Bingo- und Umweltlotteriestiftung gefördert. Fragen beantworten die Vertreter des Nabu Laatzen unter Telefon (0511) 8790110 oder nach einer E-Mail an info@nabu-laatzen.de.

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Von Astrid Köhler

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