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Laatzen Kreuzungs-Chaos beschäftigt jetzt auch die Politik
Aus der Region Region Hannover Laatzen Kreuzungs-Chaos beschäftigt jetzt auch die Politik
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00:19 20.05.2019
Unübersichtlich: Die Ampel für die Geradeausspur hängt so weit rechts, dass manche sie übersehen. Quelle: Johannes Dorndorf
Laatzen-Mitte

 Die unübersichtliche Verkehrsführung an der Kreuzung Erich-Panitz-Straße/Wülferoder Straße beschäftigt inzwischen auch die Laatzener Politik: Laatzens Ortsbürgermeister Bernd Stuckenberg kritisierte jetzt im Ortsrat, dass Autofahrern auf der Erich-Panitz-Straße neuerdings nur noch eine Geradeausspur zur Verfügung steht. „Zwei Geradeausspuren wären doch auch möglich. So viele biegen nicht in die Wülferoder Straße ab“, sagte der SPD-Politiker. Wie berichtet, sorgte die Neuregelung – auch wegen mangelhafter Beschilderung – bei Autofahrern zuletzt für so viel Verwirrung, dass Regelverstöße zeitweise im Minutentakt erfolgten.

Stadtbaurat Axel Grüning erläuterte einmal mehr, dass die Regelung mehr Sicherheit für Radfahrer schafft: „Wenn die Ampel für die Geradeausspur Grün anzeigt, haben auch die Radfahrer Grün“ – Autofahrer könnten dann deshalb nicht rechts abbiegen. „So haben wir auch keine Tote-Winkel-Diskussion“, sagte der Stadtbaurat, räumte aber ein: „Ich gebe zu, das ist gewöhnungsbedürftig. Aber es wird nicht lange dauern, bis sich die Laatzener Autofahrer auch daran gewöhnt haben – dann flutscht es wieder.“

Für Irritationen sorgen weiterhin die Baustellenampeln, die teils so weit von den Fahrspuren entfernt hängen, dass manche Autofahrer bei Grün nicht losfahren. Eigentlich sollten die neuen Ampeln laut Grüning am Dienstag freigeschaltet werden. „Bei der Abnahme wurde allerdings festgestellt, dass bestimmte Funktionen für Rechtsabbieger nachgearbeitet werden müssen“, gab der Stadtbaurat bekannt. Immerhin wurden vor kurzem provisorische Vorwegweiser aufgestellt, die inzwischen so weit vor der Kreuzung stehen, dass Autofahrer sie rechtzeitig sehen können.

Inzwischen weisen Vorwegweiser auf die neue Verkehrsführung hin. Quelle: Johannes Dorndorf

Die Arbeiten dauern unterdessen an. Laut Grüning würden noch alle Radfahrfurten rot markiert und Fahrrad-Piktogramme aufgebracht, „um deutlich zu machen, welche Streifen für Radfahrer und welche für Autofahrer und sonstige Verkehrsteilnehmer vorgesehen sind“. Zudem habe die Region Hannover angekündigt, sämtliche Radfahrstreifen in deren Zuständigkeit rot zu markieren. „Das ist regionsweit so beschlossen worden“, sagte Grüning. Dies gelte dann auch für die Streifen auf der Wülferoder Straße. Nach seinen Informationen plane die Region, die Arbeiten an der Kreuzung Ende Juni abzuschließen.

Von Johannes Dorndorf

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