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Laatzen Noch mehr Beschwerden über verspätete Post
Aus der Region Region Hannover Laatzen Noch mehr Beschwerden über verspätete Post
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15:00 17.04.2019
Im Rethener Holzfeld sind über Wochen hinweg Briefe zu spät zugestellt worden. Quelle: Martin Gerten
Rethen

Die Probleme mit der verspäteten Postzustellung in Rethen sind größer als bislang bekannt. Etliche Leser haben nach unserem Bericht von ähnlichen Fällen berichtet, nicht nur in Rethen. Auch in Gleidingen sind Haushalte betroffen, wenn auch mit kürzeren Ausfällen.

„Laut Postpressesprecher Herrn Hogardt gab es nur eine Woche eingeschränkte Belieferung und jetzt läuft alles wieder. Das entspricht nicht der Wahrheit“, beschwert sich Bernd Klenke, der in der Gubiner Straße in Rethen wohnt – gleich in der Nähe des Oppelner Wegs, bei dem zuerst Beschwerden bekannt wurden. Bei ihm selbst sei beispielsweise zwischen dem 30. März und 11. April überhaupt keine Post angekommen, obwohl mehrere Schreiben unterwegs gewesen sein. Klenke listet eine Reihe von Beispielen auf, bei denen die verspätete Zustellung besonders ärgerlich gewesen sei: „Eine Sendung vom DVD-Verleih kam am 11. April, war aber datiert auf den 2. April. Also Posteingang am Rückgabetermin“. Ein Ausgabe des Magazins Der Spiegel vom 6. April sei erst am 12. April eingetroffen, auch die aktuelle Ausgabe sei bis Dienstag nicht eingetroffen. Ähnliches gelte für die von ihm abonnierte TV-Zeitschrift. „Telefonische Beschwerden von mir und dem Spiegelversand sind natürlich nutzos“, glaubt Klenke.

Auch Gabi Hildebrandt berichtet von drei Wochen lang ausgebliebenen Briefen im Löwenberger Weg der ebenfalls im Wohngebiet Holzfeld liegt. Als dann ein ganzer Schwung folgte, sei der Briefkasten übergequollen. „Ich finde es eine Unverschämtheit, die Aussagen der Anwohner anzuzweifeln.“ Ganz ähnlich geht es Günter Pölig aus dem Wasseler Weg, bei dem am 11. April neun Briefe und zwei Warensendungen eingetroffen seien. „In einem Brief wurde uns ein Firmenbesuch für den 4. April angekündigt, und eine Warensendung hatte ich bereits zweimal angemahnt.“

Die aktuellen Probleme beschränken sich dabei anscheinend nicht auf Rethen: „Ich habe auch eine Woche auf Post gewartet“, sagt der Gleidinger Klaus-Dieter Rothert, der in der Tordenskioldstraße wohnt. Als er sich telefonisch beschwerte, habe er erst einmal etliche Fragen beantworten müssen – unter anderem, ob er überhaupt einen Briefkasten habe und ob dieser beschriftet sei. „Ich bin bald vom Glauben abgefallen: Ich kriege seit 40 Jahren Post an diese Stelle, die ist immer zugestellt worden.“ Eine Rückmeldung sei ausgeblieben, dafür sei der Briefkasten drei Tage später übergequollen. „Das ist kein Rethener Problem, in Gleidingen sieht es nicht besser aus“, schreibt auch Kathrin Reinsch auf der Facebook-Seite dieser Zeitung, auf der sich mehrere Leser beschweren. „Warum ist die Einsatzstelle für die Briefträger nicht in der Lage, in diesem Fall jeweils abwechselnd die Bezirke zu beliefern. So hätte ich zumindest jeden zweiten Tag Post“, schlägt Facebook-Nutzer Klaus Kukuk vor.

Nach Angaben der Deutschen Post sei eine solche abwechselnde Zustellung kein Modell. „Das wäre nicht gut für die Nachbarbezirke, die eine stabile Zustellung erwarten sollten und dürfen“, sagt Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt. Im Normalfall besetze man den ausgefallenen Bezirk durch einen anderen Mitarbeiter. Falls dies nicht möglich sei, werde der Bezirk auf mehrere Zusteller der Nachbarbezirke aufgeteilt, so dass die Zustellung teils erst am nächsten Tag erfolgen könne. „Es gibt ein Managementsystem, um solche Ausfälle möglichst 100-prozentig auszugleichen“, so Hogardt. Im Rethener Fall könne er nur bestätigen, dass es in der Woche vom 8. bis 12. April personelle Einschränkungen gegeben habe.

Von Johannes Dorndorf

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