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Laatzen Nach Brand im Rathaus: Obere Etagen bleiben gesperrt
Aus der Region Region Hannover Laatzen Nach Brand im Rathaus: Obere Etagen bleiben gesperrt
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18:44 28.08.2019
Brand im Rathaus: Rund 50 Einsatzkräfte der Laatzener Ortsfeuerwehr waren am Dienstag im Einsatz. Quelle: Foto: Gerald Senft
Laatzen-Mitte

Nach dem Brand im Laatzener Rathaus am Dienstag bleiben die beschädigte sechste Etage sowie darüber liegende Geschosse vorerst gesperrt. Das hat die Verwaltung den betroffenen rund 60 Mitarbeitern am Mittwoch bei einer Versammlung mitgeteilt. Die gute Nachricht: Ab Montag sollen die Etagen sieben bis zehn gereinigt und wieder zugänglich sein. Bis dahin greift ein Notfallplan – die Teams weichen auf freie Büros im Rathaus und der Nebenstelle an der Gutenbergstraße sowie in die Flüchtlingsunterkunft an der Pestalozzistraße aus oder arbeiten daheim.

Alle von dem Brand betroffenen Teams könnten ab sofort wieder arbeiten, teilte Melanie Reimer als ständige Vertreterin des Bürgermeisters gestern erleichtert mit. Innerhalb von zwei Tagen hatte die Verwaltung damit einen Notbetrieb für die sieben Teams Kinder- und Jugendhilfe, Bauordnung, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Soziales, Kindertagesstätten sowie das Team Sicherheit und Ordnung organisiert. „Alle waren sehr kooperativ“, lobte Stadtrat Stefan Zeilinger.

Fachleute der Feuerwehr mit entsprechender Ausrüstung hatten am Morgen zunächst gemessen, ob die Etagen überhaupt betreten werden könnten. Weil weder eine bedenkliche Konzentration von Kohlenstoffmonoxid noch andere giftige Stoffen nachzuweisen waren, konnte eine Fachfirma am Mittag noch detaillierter die Räume untersuchen. Dabei habe sich herausgestellt, dass eine Grundreinigung der oberen Etagen ausreiche, teilte Reimer mit. Die Verschmutzungen seien nur oberflächlich.

Der Notbetrieb gilt bis morgen. Ab Montag, 2. Septmber, soll alles wieder normal ablaufen. Besucher würden mit Aushängen auf die Erreichbarkeit der Teams hingewiesen. Einzige Ausnahme: Die von der Poststelle, der Druckerei und bis vor Kurzem auch vom Team IT-Team genutzte sechste Etage bleibt gesperrt. „Da brauchen wir mehr Zeit“, so Zeilinger.

Die Polizei war in ihre Räume in der elften Etage schon am Dienstagnachmittag zurückgekehrt. Bei den Messungen im dortigen Kommissariat seien keine Schadstoffe festgestellt worden, teilte der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes Stefan Schwarzbard mit.

Am Dienstag war gegen 9 Uhr ein Feuer in der Teeküche in der sechsten Etage des Rathauses ausgebrochen. Die Polizei geht inzwischen von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern an. Erst zwei Wochen zuvor hatten auf derselben Etage abgestellte Umzugskartons gebrannt. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor die Brandmeldeanlage anschlug. Mitte Juni wurde das Rathaus wegen eines Kellerbrandes evakuiert.

Von Astrid Köhler

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