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Laatzen Park der Sinne soll Strecke für Mountainbiker bekommen
Aus der Region Region Hannover Laatzen Park der Sinne soll Strecke für Mountainbiker bekommen
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14:40 17.10.2019
Die Stadt hat ihr Konzept für den Park der Sinne (links) und die Erweiterungsfläche (rechts) vorgestellt. Quelle: Jochim Kopatzki
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Laatzen-Mitte

Wie soll sich der Park der Sinne weiter entwickeln? Die Stadt möchte im nächsten Jahr auf der Erweiterungsfläche eine Freizeitanlage einrichten – mit einer Beachvolleyballfläche, einer Strecke für Mountainbiker und einer Parkouranlage. Bei einem Bürger- und Jugendworkshop am 25. Oktober können die künftigen Nutzer eigene Ideen einbringen.

Inzwischen ist es mehr als sieben Jahre her, dass die Stadt die Erweiterungsfläche im Osten des Parks vom ehemaligen IBM-Klub übernommen hat. Der hochwertige Fußballrasenplatz ist zwar noch in Betrieb, und auf einem Teil der Fläche hat der Verein Transition Town Hannover einen Mitmachgarten mit Natur-Aktiv-Platz initiiert. Auf dem übrigen Klubgelände tut sich seitdem allerdings kaum etwas.

Streetball-Korb ist installiert, Beachvolleyball folgt

Nun kommt Bewegung in die Planungen: Die Stadt hat damit begonnen, das im September 2018 vorgestellte Grobkonzept für den Jugend-Aktiv-Park auf dem Ostgelände umzusetzen. Zum Entwurf zählen eine Pumptrack-Anlage – ein hügelartig modellierter Rundkurs für Mountain-Biker – eine Parkour-Fläche, Angebote für Streetball und zum Bolzen, eine Seillandschaft und ein ebenerdiges Riesentrampolin. Auf dem ehemaligen Kleinfeld des Sportplatzes wurden bereits 2018 zwei Bolzplatztore installiert. Im Mai dieses Jahres montierte die Stadt dann – von der Öffentlichkeit unbemerkt – einen Streetball-Korb auf dem ehemaligen Aufschlagplatz der Tennisanlage.

Wird der Park der Sinne bald auch ein Anlaufpunkt für Mountainbiker? Die Stadt plant unter anderem eine Parkour- und Pumptrack-Anlage auf der IBM-Erweiterungsfläche.

Der nächste Schritt soll in Kürze folgen. In den nächsten Wochen will die Stadt einen neuen Parkeingang am Expo-Weg, der die Fußgängerbrücke über der Erich-Panitz-Straße mit der Gutenbergstraße verbindet. Die Abholzarbeiten in diesem Bereich sind bereits weitgehend abgeschlossen. Die Arbeiten sollen nach Auskunft der Verwaltung etwa einen Monat dauern. Das Tor soll während der üblichen Park-Öffnungszeiten geöffnet sein.

Außerdem entsteht auf der Grünfläche neben dem großen Fußballplatz ein Beachvolleyballfeld. Der ursprünglich für Mitte Oktober geplante Baubeginn wurde verschoben – auch um einen geplanten Bürgerworkshop abzuwarten.

Bürgerworkshop am 25. Oktober

Denn noch offen ist die Gestaltung der Parkouranlage und des Pumptracks auf den bisherigen Tennisplätzen. Die Stadt plant für Freitag, 25. Oktober, einen Bürger- und Jugendworkshop, bei dem die späteren Nutzer, aber auch andere Interessierte Ideen und Meinungen einbringen können. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Stadthaus am Marktplatz. „Im Anschluss wird das beauftragte Planungsbüro eine entsprechende Planung vorlegen“, kündigt Stadtbaurat Axel Grüning an. Die Neugestaltung ist für 2020 vorgesehen.

Ein Konzept erarbeitet hat die Stadtverwaltung inzwischen auch für den Park der Sinne selbst. Schon ein erster Blick darauf macht klar: Auf einen großen Wurf zur Modernisierung der Anlage verzichtet die Kommune aus Kostengründen. So wurden frühere Pläne, die Toilettenkapazitäten zu erhöhen, genauso auf Eis gelegt wie ein Ausbau des Stromnetzes.

„Der Bedarf besteht ausschließlich bei wenigen Großveranstaltungen“, heißt es im Rathaus zur Stromfrage. Deshalb sei es wirtschaftlicher, bei diesen wenigen Anlässen mobile Stromversorgungen einzurichten statt großflächig Kabel zu verlegen. Bei Großveranstaltungen stünden zudem die Toilettenanlagen des benachbarten Campingwagen-Parkplatzes der Messe zur Verfügung, die von der Parkbühne aus über eine Treppe erreicht werden können. Die Stadt hatte 2008 eine entsprechende Vereinbarung mit der Messe getroffen. Auch die angedachte Überdachung der Tribüne an der Kulturbühne sei zu teuer.

Mini-Kraftwerk am Gartenhaus ab 2020

Allerdings will die Stadt zumindest am Gartenhaus elektrisch aufrüsten: Dort sollen ab 2020 ein kleines Windrad und Solarpaneelen für zusätzlichen Strom sorgen – verbunden mit Lehrprogrammen, die erneuerbare Energien für Besucher und Schülergruppen erfahrbar machen.

Auch die Wegesanierung läuft weiter. Weil das Wasser auf dem tonigen Boden des Parks nur schlecht abläuft, sind die Wege bei Regen oft matschig, und der Belag wird ausgewaschen. Langfristig will die Stadt deshalb zumindest die Hauptwege pflastern. 2018 wurde der Hauptweg durch den Park entsprechend ergänzt, 2020 soll es weiter gehen. Die stärksten Schäden gebe es derzeit am Gartenhaus und am Eingang zur Karlsruher Straße.

Bach wieder freigegeben

Unterdessen ist der Bachlauf im Park wieder zum Spielen freigegeben. Die Stadt hatte den Wasserspielbereich im Herbst 2018 wegen Rutschgefahr gesperrt. Inzwischen haben die Mitarbeiter auf einem Teil zwei Gitterroste eingesetzt und Kies gestreut, um die Gefahr zu begrenzen. Weitere Gitter und Kies sollen im nördlichen Bachlauf folgen.

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