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Laatzen Spaziergänger findet toten Storch unter Strommast
Aus der Region Region Hannover Laatzen Spaziergänger findet toten Storch unter Strommast
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17:49 08.07.2019
Der tote Storch wurde unter einem Strommast in der Leinemasch entdeckt. Quelle: privat
Grasdorf

Ein Spaziergänger hat am Sonntagmorgen einen toten Storch in der Nähe des Wasserwerks Grasdorf gefunden. Das Tier lag unter einem Strommasten. Anfangs gab es die Vermutung, dass es durch einen Stromschlag getötet worden sein könnte.

Entdeckt hatte den Vogel der Grasdorfer Dieter Musmann, der sogleich Laatzens Feld- und Forsthüter Siegfried-Karl Guder benachrichtigte. Beide brachten das mehrfach beringte Tier später zum Naturschutzzentrum Alte Feuerwache zur genaueren Untersuchung. Nach Rücksprache mit der Naturschutzbehörde wurden die Ringe aufbewahrt und das Tier an anderer Stelle in der Masch begraben.

Storch in Südschweden beringt

Guder stellte anhand der Ringe schnell fest, dass das Tier keiner der Störche ist, die derzeit in Laatzen brüten. Nach Auskunft des regionalen Weißstorchbeauftragten Reinhard Löhmer ist das Tier in Südschweden beringt worden. Er habe den Ring an die Vogelwarte in Wilhelmshaven weitergeleitet, um die genaue Identität klären zu lassen.

Einen Stromschlag als Todesursache hält Löhmer für unwahrscheinlich. „Das ist dort nicht möglich, weil die Phasen an den Masten vorbildlich isoliert sind“, sagt der Storchenexperte. Es sei möglich, dass sich der Storch mit mehreren anderen Störchen gerauft habe und dabei mit den Drähten kollidierte, sodass es zu den tödlichen Verletzungen kam. Laut dem Laatzener Naturbeobachter Hans-Jürgen Körber hatte der Storch den Mast seit einigen Tagen als Schlafplatz genutzt.

Von Johannes Dorndorf

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