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Laatzen Volksbank spendiert Erstklässlern Leseausweise
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17:11 14.02.2020
Er hat schon eine: Der achtjährige Jakob Schiereck präsentiert stolz seine Lesekarte für die Stadtbücherei. Quelle: Ralf Schunk
Laatzen-Mitte

Andernorts heißen sie Bücherei- oder auch Leseausweis, in Laatzen hat man sich auf den Begriff Lesekarte verständigt. Rund 2500 dieser personifizierten Lesekarten für die örtliche Stadtbücherei sind aktuell in Laatzen im Umlauf – im Laufe der nächsten Wochen und Monate könnte sich ihre Zahl um weitere rund 220 Exemplare erhöhen. Dann nämlich, wenn sich die Eltern der Erstklässler der Grundschulen Grasdorf, Rathausstraße, Pestalozzistraße und Im Langen Feld dazu entschließen, das Angebot einer kostenlosen Lesekarte für ihre Kinder anzunehmen. Unterbreitet wird dieses Angebot in Kooperation mit den Grundschulen und der Stadtbücherei von der Hannoverschen Volksbank, in deren Einzugsbereich die vier Schulen liegen.

Filialdirektor Jörg Schiereck ist sich bewusst, dass die Kosten von einmalig 2,60 Euro pro Karte im Grunde auch für Geringverdiener kein Hindernis darstellen sollten, ihren Kindern die Nutzung der vielfältigen Angebote der Stadtbücherei zu ermöglichen. Er weiß aber auch, dass der Besuch einer Bücherei für viele Familien eben keine Selbstverständlichkeit ist. „Wie aber sollen Kinder die Freude und den Spaß am Lesen entwickeln, wenn sie von ihren Eltern nicht an die Welt der Bücher herangeführt werden?", fragt er. Insofern stelle die Lesekarte für Erstklässer eine Möglichkeit dar, den Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zu den Angeboten der Bücherei zu eröffnen.

Klassen können Bücherei besuchen

Dies umso mehr, als mit dem Geschenk ein klassenweiser Besuch in der Stadtbücherei verbunden ist. „In diesem Rahmen“, sagt deren Leiterin Susanne Thiel, „können die Kinder unser Angebot – angefangen bei Büchern und Hörbüchern über CDs und DVDs bis hin zu Spielen – kennenlernen und die Lesekarte das erste Mal ausprobieren.“ „Und vielleicht“, ergänzt Mitarbeiter Jan-Helge Ralle, finden sie dann ja auch hin und wieder allein den Weg zu uns.“

Bewährt sich die Idee der kostenlosen Lesekarte für Erstklässler, sollen auch die Abc-Schützen des nächsten Jahrgangs in den Genuss dieses Angebotes kommen. Eine Perspektive, die auch von den Grundschulen begrüßt wird. „Wir kämpfen seit vielen Jahren sehr darum, dass die Kinder in die Bücherei gehen", sagt Petra Grote, Lehrerin an der Grundschule Pestalozzistraße, nicht zuletzt mit Blick auf den hohen Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund an ihrer Schule. „Vielleicht ist die kostenlose Lesekarte ja ein erfolgversprechender neuer Ansatz."

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Von Ralf Schunk

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