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Laatzen Feuerwehrleute befreien Kinderfinger aus Spielzeug
Aus der Region Region Hannover Laatzen Feuerwehrleute befreien Kinderfinger aus Spielzeug
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00:16 29.12.2018
Warnleuchte auf dem Auto eines Feuerwehrmannes: Die Ortsfeuerwehr Laatzen ist an Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag zu fünf Einsätzen ausgerückt. Quelle: Astrid Köhler (Archiv)
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Rethen/Laatzen

Aufregend und mit dem Besuch zweier Feuerwehrleute endete am Dienstagabend der erste Weihnachtstag für eine junge Familie in Rethen. Das vierjährige Kind des Paares hatte sich mit zwei Fingen in einem Spielzeug verhakt. Weder ihm noch seinen Eltern gelang es, das inzwischen mehr als störende Spielzeug abzustreifen. In ihrer Not rief die Familie schließlich um 22.07 Uhr die Feuerwehr zur Hilfe. Zwei Ehrenamtlichen kamen daraufhin zur Elisabeth-Selbert-Straße und ihnen gelang es „mit viel Öl und ,Fingerspitzengefühl’“ wie Feuerwehrsprecher Gerald Senft betont, das Kind aus der misslichen Lange zu befreien. Nach wenigen Minuten war der Einsatz beendet. Es war bereits der fünfte seit Heiligabend.

Als erstes hatte am Montag gegen 15.25 Uhr ein Bewohner des Hochhauses an der Flemingstraße Alarm geschlagen, weil sich an der Decke seiner Wohnung ein Wasserfleck gebildet hatte. Da für die Helfer keine Gefahr sondern nur ein Stockfleck zu erkennen war und nichts tropfte, verwiesen sie den Mann an den Hausmeister.

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Am späten Heiligabend gegen 23.15 Uhr hingegen mussten die Feuerwehrleute tätig werden und eine Wohnungstür an der Otto-Hahn-Straße gewaltsam öffnen. Die 92-jährige Bewohnerin war im Bad gestürzt. Nachdem die neun Helfer alles weitere veranlasst und auch einen neuen Schließzylinder eingebaut hatten, konnten sie gegen Mitternacht wieder nach Hause fahren.

Am Dienstagnachmittag rückten 19 Helfer an den Schubertweg aus, wo die Brandmeldeanlage des Seniorenheims Mozartpark gegen 16.25 Alarm geschlagen hatte. Zu löschen gab es aber glücklicherweise nichts. Vielmehr hatte ein als Weihnachtsschmuck aufgestelltes Räucherhäuschen die Anlage aktiviert.

Knapp zwei Stunde zuvor, am Dienstag gegen 14.35 Uhr, gab es tatsächlich ein Feuer in dem Pflegeheim zwischen der Erich-Panitz- und Mergenthalerstraße zu löschen. Dort war das Sauerstoffgerät eines 52-jährigen Rollstuhlfahrers aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten: Der Mann kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

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Von Astrid Köhler