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Laatzen Senioren erkunden per Rad Gefahrenstellen
Aus der Region Region Hannover Laatzen Senioren erkunden per Rad Gefahrenstellen
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00:16 20.05.2017
An zahlreichen Punkten in Rethen und Gleidingen kritisieren die Seniorenradler im Gespräch mit der Polizei Ampelschaltungen und Wegeführung, Ausschilderungen und StraßenzustandDie Polizisten Olaf Seppelt und Janine Kilian erkunden gemeinsam mit interessierten Senioren mögliche Gefahrenstellen für Radfahrer in Rethen und Gleidingen. Quelle: Torsten Lippelt
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Rethen/Gleidingen

Angeboten wurde die geführte Rundfahrt vom Polizeikommissariat Laatzen, aus dem sich mit Janine Kilian und Olaf Seppelt gleich zwei Beamte mit aufs Fahrrad schwangen. Unterstützt wurden sie bei der Radtour durch den Seniorenbeirat der Stadt mit dem Vorsitzenden Klaus-Dieter Meyer sowie Fred Warnke, dem Grasdorfer Christian Sommerfeld und dem Gleidinger Peter Brennecke. „In Laatzen wurden vergangenes Jahr 40 Radfahrer bei Unfällen verletzt“, begründete Polizeikommissariatsleiter Ludger Westermann bei der Begrüßung die Wichtigkeit des Themas Radfahren und Verkehrssicherheit.

Die Tour führte die Senioren dabei vom Familienzentrum an der Braunschweiger Straße über den Hochbahnsteig am Marktzentrum, das Holzfeld und den Enzianweg bis zum Dammackerweg in Gleidingen und wieder zurück zum Familienzentrum. Insgesamt war die kleine Gruppe zwei Stunden lang unterwegs und legte in dieser Zeit zwölf Kilometer zurück.

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Dabei stießen die Radfahrer auf einige auffällige Kritikpunkte: Am Marktzentrum monierten sie die zu kurze Ampelschaltungen, am Bahnhof die unklare Wegeführung zur dortigen Ampel. Für mögliche Probleme könnte ihrer Meinung nach auch die leicht zu übersehende Erlaubnis zur Einbahnstraßennutzung entgegen der Fahrtrichtung des Autoverkehrs am Enzianweg sorgen. Zudem kritisierten die Senioren, dass als Radweg zu nutzende Fußwege bisweilen schlecht zu erkennen seien - was auf der Ostseite der Hildesheimer Straße in Fahrrichtung Norden eigentlich erst ab der Ritterstraße erlaubt sei.  

„Es ist schade, dass die Resonanz nur so gering war", sagte Meyer. Dennoch würden die gesammelten Erkenntnisse der Radtour nun ausgewertet und an das Team Stadtplanung sowie die Wirtschaftsförderung weitergeleitet. Die Ergebnisse sollen dann in das Verkehrsleitbild der Stadt Laatzen einfließen, erklärte der Vorsitzende des Seniorenbeirats.

Von Torsten Lippelt

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