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Langenhagen Bombe in Langenhagen erfolgreich gesprengt
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Bombe in Langenhagen erfolgreich gesprengt
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In Langenhagen ist ein Blindgänger gefunden worden. Die Polizei hat den Bereich um den Fundort bereits abgesperrt und bittet Anwohner, ihre Wohnungen zu verlassen. Quelle: dpa
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Langenhagen

Der Blindgänger war bei Arbeiten auf einem Grundstück an der Theodor-Heuss-Straße entdeckt worden, dort entsteht Langenhagens neues Schwimmbad. Die Einsatzkräfte entschieden, die Bombe noch am Abend zu sprengen. Um den Fundort herum wurde ein 1.000 Meter großer Sperrradius errichtet, in dem etwa 6.300 Bürgerinnen und Bürger Langenhagens leben. Alle mussten ihre Häuser verlassen, darunter auch die Bewohner eines Seniorenzentrums und eines Kinderheims. Die Evakuierung, an der sich zahlreiche professionelle und ehrenamtliche Helfer beteiligten, dauerte bis in den späten Abend. Erst um 23.32 Uhr konnte die Bombe erfolgreich gesprengt und Entwarnung gegeben werden.

Alle Ereignisse des Abends zum Nachlesen:

+++ 23.58 Uhr: Ein langer Abend geht zu Ende. Hiermit beenden wir den Live-Ticker und wünschen eine gute Nacht.

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+++ 23.55 Uhr: Schon vor einigen Minuten haben sich die Langenhagener Joachim Vogeler und Rudi Eifert bei den Helfern der Johanniter verabschiedet und eine Spende für die Kaffeekasse da gelassen.

+++ 23.53 Uhr: Die Theodor-Heuss-Straße ist in Höhe der Rennbahn noch wegen Restarbeiten gesperrt. Autofahrer müssen sich noch auf Behinderungen einstellen.

+++ 23.45 Uhr: Die Evakuierung ist jetzt aufgehoben.

+++ 23.38 Uhr: Die HAZ dankt den Johannitern in Langenhagen, die nur mit dem Strom aus ihrer Kabeltrommel den Live-Ticker der Kollegin in der Sammelstelle ermöglicht haben.

+++ 23.35 Uhr: Die Feuerwehr beginnt mit der Kontrolle der Wohngebiete.

+++ 23.32 Uhr: Die Bombe ist gesprengt.

+++ 23.28 Uhr: Die Johanniter beginnen bereits damit, ihre mobile Küche wieder einzupacken.

+++ 23.26 Uhr: Nach der Sprengung der Bombe wird die Sperrung noch mindestens 30 Minuten andauern, betonte Bürgermeister Heuer.

+++ 23.17 Uhr: Bürgermeister Heuer erklärt, wie die Abfahrt funktionert: Fußgänger gehen von der Mensa in Richtung Konrad-Adenauer-Straße zu den Bussen. Liegendtransporte holen die Johanniter auf der Rückseite der Mensa ab.

+++ 23.14 Uhr: Es geht los. Die Polizei wartet nur eine Meldung von der Flugsicherung, dass keine Maschine im Anflug ist.

+++ 23.10 Uhr: Leonie und Jacqueline, die beiden jungen Helfer von den Nachwuchs-Johannitern, haben mittlerweile müde Füße.

+++ 23.07 Uhr: Es gibt doch noch eine Verzögerung: Die Theodor-Heuss-Straße muss erst noch gereinigt werden. Dort liegen noch Splitter, Erde und Strohreste rum. Sprengung wohl nun um 23.30 Uhr.

+++ 22.55 Uhr: Die Bombe soll nun um 23.15 Uhr gesprengt werden.

+++ 22.50 Uhr: Die Evakuierung ist beendet. Die Polizei meldet, dass die Sicherheit hergestellt sei.

+++ 22.48 Uhr: Der Hubschrauber mit der Wärmebildkamera fliegt zur letzten Kontrollrunde.

+++ 22.44 Uhr: Die Evakuierung verzögert sich doch etwas. Der südwestliche Teil des Räumungsgebietes hängt, sagt die Polizei.

+++ 22.43 Uhr: Die Bombe könnte von Angriffen auf die dortige Flak-Stellung im Zweiten Weltkrieg stammen, sagen Anwohner der alten Silbersee-Siedlung.

+++ 22.31 Uhr: Sprengmeister Jürgen Koppelmeyer hat im November 2001 auch die Bombe entschärft, die am ersten Arbeitstag der damaligen Bürgermeisterin Susanne Schott-Lemmer gefunden wurde.

+++ 22.28 Uhr: Ein neuer Schwung an Evakuierten kommt in der Sammelstelle an: Sie waren bis dato im Kino. Wie gut, dass es es noch nicht so kalt ist. Viele halten sich deshalb im Freien auf.

+++ 22.20 Uhr: Bürgermeister Mirko Heuer nutzt die Gelegenheit und stellt sich an seinem ersten Arbeitstag den Menschen in der Sammelstelle vor – Tisch für Tisch.

+++ 22.18 Uhr: Gute Stimmung im Schulzentrum: Eine Viererrunde aus der Neuen Bult spielt Uno. Klaus meint, dass die es bis Mitternacht locker schaffen.

+++ 22.16 Uhr: Vier Gebiete sind komplett geräumt, das fünfte zu 80 Prozent. Sicherheit gibt es wohl erst gegen 23 Uhr, sagt Polizeisprecher Manfred Paetzold.

+++ 22.09 Uhr: Zu den freiwilligen Helfern gehören auch Leonie (11) und Jacqueline (9) von den Nachwuchs-Johannitern. Sie geben seit 18.15 Uhr Getränke aus.

+++ 21.56 Uhr: Aller Voraussicht nach soll die Bombe um 22.45 Uhr gesprengt werden, kündigt Bürgermeister Heuer an. Spontaner Applaus brandet auf. Alle hoffen, noch vor Mitternacht in ihre Häuser zurückkehren zu können.

+++ 21.52 Uhr: Bürgermeister Mirko Heuer hat mitgeteilt, dass die Stadt Langenhagen auch künftig die Kosten für die Räumungen übernimmt. Das gelte auch für Privatgrundstücke.

+++ 21.50 Uhr: Auch das Kinderheim Haus Irene mit acht Babys und zwei Mutter-Kind-Gruppen ist leer. Alle sind in der neuen Mensa untergebracht. An Schlaf ist allerdings nicht zu denken.

+++ 21.44 Uhr: Die Räumung läuft weiter wie geplant: Zwei der fünf Gebiete sind mittlerweile geräumt, die restlichen drei zu jeweils 80 Prozent.

+++ 21.41 Uhr: Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer ist riesengroß. Antje Heilmann von den Johannitern sagte, dass viele Helfer direkt von der Arbeit gekommen seien und nach dem Einsatz direkt wieder zum Dienst fahren würden.

+++ 21.38 Uhr: Wegen des großen Andrangs bauen Johanniter und THW am Schulzentrum ein großes Zelt auf.

Wegen des großen Andrangs bauen Johanniter und THW ein Zelt an der Sammelstelle auf. Quelle: Uwe Dillenberg

+++ 21.30 Uhr: Die Sammelstellen sind mittlerweile gut gefüllt. In der Mensa gibt es keinen freien Platz mehr.

+++ 21.16 Uhr: Entgegen ersten Angaben muss die Psyichatrie doch nicht geräumt werden. Die Patienten können gefahrlos in dem Gebäudekomplex bleiben.

+++ 21.02 Uhr: Die Uestra setzt verstärkt Busse ein. 400 Bewohner aus dem Altenzentrum müssen zu den Sammelstellen gebracht werden.

+++ 20:59 Uhr:  Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera kreist über dem Gebiet. Er soll orten, wo sich noch Personen im Sperrgebiet aufhalten.

+++ 20:57 Uhr: Bürgermeister Mirko Heuer bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und dem Rathaus-Team. Die Zusammenarbeit funktioniere wie ein Uhrwerk.

+++ 20:55 Uhr: Polizeisprecher Manfred Paetzold ist optimistisch: Von fünf Räumungsabschnitten ist einer bisher komplett geräumt, die weiteren vier zur Hälfte. Damit sei der Zeitplan bis 22.15 Uhr inklusive Sprengung voraussichtlich zu halten.

+++ 20:50 Uhr: Die Feuerwehr Langenhagen ist mit allen sechs Ortswehren, 161 Mitgliedern und 29 Fahrzeugen im Einsatz.

+++ 20:47 Uhr: 60 Patienten müssen nun auch die Psychiatrische Klinik verlassen. Das Technische Hilfswerk rüstet derweil eine Turnhalle als Notunterkunft her.

+++ 20:45 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst hat das Gelände für das Schwimmbad baubegleitend sondiert. Unklar ist aber derzeit, ob die gesamte Fläche sondiert wurde, sagt Stadtsprecher Roman Sickau.

+++ 20:43 Uhr: Die Johanniter haben Kartoffelsuppe, Kaffee und Kaltgetränke für die Wartenden im Schulzentrum vorbereitet. Die Portionen waren für 300 Leute geplant. Jetzt wird aufgestockt, da auch die Bewohner des Altenheims hinzukommen.

+++ 20:29 Uhr: Niemand weiß genau, wie viele Bomben die Amerikaner und Engländer während des Zweiten Weltkrieges über Hannover abwarfen. Fest steht: Es waren Tausende, vor allem Fünf-Zentner-Bomben, aber auch Zehn- oder Zwanzig-Zentner-Bomben. Klar ist auch: Etwa ein Zehntel der Munition bohrte sich metertief in den Erdboden, explodierte aber nicht. Die Frage ist nur: Wo?

+++ 20:24 Uhr: Immer häufiger kommt es zu kurzfristigen Bombenräumungen in der Region Hannover. Der Grund: durch die langen Liegezeiten verotten Bomben und Zünder und stellen somit eine größere Gefahr da.

+++ 20:20 Uhr: Heute Abend sind 300 Einsatzkräfte in Langenhagen mit der Bombenräumung beschäftigt. Davon sind 100 Polizisten, alle anderen sind ehrenamtliche Helfer von Johanniter und Feuerwehr.

+++ 20:13: Uhr: Feuerwehr und Johanniter berichten, dass die Evakuierung bislang gut läuft. Die Beamten klingeln an den Haustüren, um alle Menschen zu informieren.

Polizei und Feuerwehr gehen von Haus zu Haus. Quelle: Uwe Dillenberg

+++ 20:12 Uhr: Das  Altenzentrum Eichenpark muss nun doch geräumt werden.

+++ 20:10 Uhr: Erste Infos von der Pressekonferenz: Die Evakuierungszone soll bis 22 Uhr geräumt sein. 

+++19:56 Uhr: Etwa 250 Menschen sind bereits in der Sammelstelle im Schulzentrum angekommen. Derweil kreist schon ein Hubschrauber über dem Evakuierungsgebiet.

+++ 19:44 Uhr: Die Stadt Langenhagen will um 20 Uhr in einer Pressekonferenz weitere Informationen geben.

+++ 19:43 Uhr: Für den Personentransport in die Sammelstelle stellt die Üstra kostenfreie Busse mit der Beschriftung "Evakuierung" zur Verfügung. An diesen Haltestellen können Sie zusteigen:

Im Gehäge

Grenzheide

Ehrlichstraße

alle Haltenstellen auf der Walsroder Straße zwischen Reuterdamm und Konrad-Adenauer-Straße

Für Personen die am Hoppegartenring zusteigen wollen, möchten sich bitte am Fahrbahnrand bemerkbar machen.

Grundsätzlich darf im Sperrbereich niemand mehr aus den Bussen aussteigen.

+++ 19.30 Uhr: Auch unsere Heimatzeitungsredaktion ist von der Evakuierung betroffen. Die Redaktionsräume der Nordhannoverschen Zeitung an der Walsroder Straße 125 müssen verlassen werden, wir berichten aber natürlich weiterhin.

+++ 19.25 Uhr: Die Evakuierung hat begonnen. Die Einsatzkräfte gehen jetzt von Haus zu Haus und klingeln die Bewohner raus, die das Gebiet noch nicht verlassen haben. Erfahrungsgemäß wird es einige Stunden dauern, bis das Gebiet vollständig geräumt ist und die Einsatzkräfte "Sicherheit" hergestellt haben, wie es im Fachjargon heißt. Erst dann können die Sprengmeister mit der Arbeit beginnen.

+++ 19.20 Uhr: Die Feuerwehr ist mittlerweile mit einem Großaufgebot im Einsatz. Genaue Zahlen liegen uns aber noch nicht vor.

Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Quelle: Elsner

+++ 19.12 Uhr: Für alle Betroffenen, die keine Ersatzunterkunft haben, hier nochmal der genaue Ort der Sammelstelle: Schulzentrum Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 21/23.

+++ 19:05 Uhr: Auch alle Mitarbeiter der Rennbahn – also auch Trainer und Jockeys – müssen das Areal an der Neuen Bult verlassen. Zurück bleiben nach Rücksprache mit den Behörden die gut 150 dort untergebrachten Pferde. „Die Fundstelle ist ihrer Einschätzung nach weit genug entfernt, so dass die Tiere nicht gefährdet sind“, sagte Rennbahn-Verwalter Timo Woitek.

+++ 18:58 Uhr: Die Linie 1 der Üstra ist übrigens nicht von der Bombenräumung betroffen und fährt weiter nach Plan.

+++ 18:52 Uhr: Die ersten Menschen treffen in der Betreuungsstelle an der Konrad-Adenauer-Straße ein.

+++ 18:46 Uhr: Warscheinlich können die betroffenen Bürger erst im Laufe der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie werden daher gebeten, alle wichtigen Medikamente, Babynahrung etc. mitzunehmen.

Im Schulzentrum Langenhagen finden Menschen am Abend der Bombenräumung eine Bleibe. Quelle: Uwe Dillenberg

+++ 18:34 Uhr: Jetzt beginnt die Polizei mit den Lautsprecher-Durchsagen in den betroffenen Straßen. Ab 19 Uhr müssen 6300 Menschen im Evakuierungsradius ihre Wohnungen verlassen.

+++ 18:21 Uhr: Eine Frage, die sich bei Bombenräumungen immer wieder stellt: Warum findet die Entschärfung bzw. die Sprengung am Abend statt? Für die Einsatzkräfte ist es am Abend einfacher und sicherer, das Gebiet zu räumen. Zum einen gibt es keinen Berufsverkehr mehr, außerdem sind dann die meisten Leute zu Hause und können so über die bevorstehende Evakuierung informiert werden. Die Evakuierung bedarf wegen der Alarmierung der Helfer einer mehrstündigen Vorlaufzeit, deshalb erstreckt sich die Räumung häufig bis in die Nacht hinein.

+++ 17:51 Uhr: Die Stadt Langenhagen hat die Nummer des Bürgertelefons aktualisiert. Sie lautet 08 00 /73 07 000.+++ 17:42 Uhr: Nach bisherigem Stand sind von der Evakierung keine Altersheime betroffen. Auch die Psychiatrie Langenhagen bleibt offenbar verschont.

+++ 17:33 Uhr: Warum muss noch heute gesprengt werden? Der Zünder des Blindgängers ist stark verkrustet, deshalb muss die Bombe noch im Verlauf des heutigen Abends vor Ort gesprengt werden.

Hier finden Sie die Straßenliste des Evakuierungsbereiches.

+++ 17:30 Uhr: Wer seine Wohnung verlassen muss, aber bei Verwandten, Freunden oder Bekannten keine Bleibe findet, kann im Schulzentrum Langenhagen unterkommen. Die Betreuungsstelle befindet sich in der Konrad-Adenauer-Straße 21/23.

+++17:14 Uhr: Die Stadt Langenhagen hat eine Liste der betroffenen Straßenzüge veröffentlicht, die im Evakuierungsradius liegen.

+++ 17:10 Uhr: Schon jetzt staut sich der Verkehr in Langenhagen: Auf der Konrad-Adenauer- und der Walsroder Straße stockt der Verkehr. Autofahrer sollten deshalb Langenhagen möglichst weiträumig umfahren.

+++ 17:00 Uhr: Um den Fundort herum wird ein 1.000 Meter großer Sperrradius errichtet, informiert die Stadt Langenhagen. Dieser Bereich, in dem etwa 6.300 Bürgerinnen und Bürger Langenhagens leben, wird ab 19 Uhr mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei geräumt.

+++ 16:58 Uhr: Die geplante Evakuierung beeinträchtigt den Flugverkehr zunächst nicht, wie eine Sprecherin des Flughafens mitteilte. Die Flugsicherung bleibt in Kontakt mit den zuständigen Behörden und leitet bei Bedarf die Maschinen über die Nordbahn.

+++ 16:55 Uhr: Kurioses Detail: Als die damalige Bürgermeisterin Susanne Schott ihr Amt vor 13 Jahren antrat, gab es in Langenhagen eine ähnliche Situation. Sie hatte am 1. November 2001 als Bürgermeisterin im Rathaus begonnen, als Kampfmittelräumer sechs Tage später auf dem Gelände der ehemaligen Langenhagen-Barracks eine Fünf-Zentner-Bombe freilegten.

+++ 16:51: Uhr: Die Stadt Langenhagen hat ein Bürgertelefon unter der Nummer 0800 731 31 31 eingerichtet. Dieses wird in Kürze freigeschaltet.

+++ 16:45 Uhr: Es gibt neue Details zu der Bombe: Es handelt es sich um eine 500 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe, die mit einem chemischen Langzeitzünder versehen ist.

+++ 16: 41 Uhr:  Die Einsatzkräfte vor Ort rechnen damit dass die Evakuierung zwischen 23 und 24 Uhr abgeschlossen sein soll. Erst danach können sich die Experten des Kampfmittelbeseitungsdienstes an die Sprengung der Bombe machen.

+++ 16:33 Uhr:  Die Polizei informiert, dass die Anwohner vor der Evakuierung mit Lautsprecherdurchsagen aufgerufen werden, ihre Wohnungen zu verlassen.

+++ 16:04 Uhr: Nach bisherigen Informationen soll die Bombe gegen 22 Uhr gesprengt werden. Die gute Nachricht: Weder das Klinikum noch das Rathaus sind von der Evakuierung betroffen. Ab 17 Uhr findet das Bürgermeister-Fest im Rathaus statt.

+++ 15:50 Uhr: Die Behörden legen als Beginn der Evakuierung 19 Uhr fest. Der Radius wird noch bekannt gegeben.

+++ 15:41 Uhr: Mit Blick auf die aktuell gesperrte Theodor-Heuss-Straße quält sich im einsetzenden Feierabendverkehr alles über die bereits verstopfte Walsroder Straße. Wer kann, sollte Langenhagen derzeit weiträumig umfahren.

+++ 15:31 Uhr: Nach HAZ-Informationen soll es sich bei dem gefundenen Blindgänger um eine Zehn-Zentner-Bombe handeln (500 Kilogramm). Eine Evakuierung in einem Radius von einem Kilometer um die Theodor-Heuss-Straße würde nach ersten Schätzungen etwa 7000 Personen betreffen.

+++ 15:16 Uhr: Ab sofort ist die Theodor-Heuss-Straße zwischen Reuterdamm und Konrad-Adenauer-Straße gesperrt. Das betrifft auch die Zufahrten zu den Nebenstraßen

+++ 15:00 Uhr: Die Polizei hat den Bereich um den Fundort bereits abgesperrt und bittet Anwohner, ihre Wohnungen zu verlassen. Wie die Polizei mitteilte, ist ab sofort die Theodor-Heuss-Straße zwischen Reuterdamm und Konrad-Adenauer-Straße gesperrt. Das betrifft auch die Zufahrten zu den Nebenstraßen.

+++ 14:50 Uhr: Derzeit trifft sich ein Krisenstab bestehend aus Polizei, Feuerwehr und verantwortlichen der Stadt, darunter der neugewählte Bürgermeister Mirko Heuer, im Rathaus um das weitere Vorgehen zu besprechen. Von einer möglichen Räumung wäre - neben den Wohngebieten - wohl auch die Rennbahn an der Neuen Bult.

bis/jki/swa/frs/ska/sbü