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Langenhagen Bürgerstiftung finanziert Sozialtraining
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Bürgerstiftung finanziert Sozialtraining
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00:15 12.05.2017
Von Thomas Böger
Nicht die Spannung aus dem Netz lassen: Schüler der Pestalozzischule demonstrieren mit ihren Lehrerinnen und Teamerinnen von chi.pa und Wolfgang Reichel (hinten Mitte) vom Präsidium der Bürgerstiftung das Training für gemeinsames Agieren.
Nicht die Spannung aus dem Netz lassen: Schüler der Pestalozzischule demonstrieren mit ihren Lehrerinnen und Teamerinnen von chi.pa und Wolfgang Reichel (hinten Mitte) vom Präsidium der Bürgerstiftung das Training für gemeinsames Agieren. Quelle: Böger
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Langenhagen

"Ihr müsst euch absprechen", mahnt Klassenlehrerin Kerstin Sanetra, als sie, zehn Schüler der 5. Klasse, zwei Teamerinnen sowie Wolfgang Reichel vom Präsidium der Bürgerstiftung versuchen, gemeinsam einen Baustein anzuheben und an seinen Platz zu befördern. Dabei hält jeder zwei Fäden eines zum Kreis ausgespannten Netzes in der Hand, das stets straff bleiben muss, damit es nicht hinunterfällt. Anfangs bereitet das noch Schwierigkeiten und der Baustein fällt mehrmals um. Aber nach ein paar vergeblichen Anläufen klappt es dann doch ganz gut.

Die Übung gehört zu dem KISS genannten Programm der Organisation chi.pa (child & parents), die das Programm schon an mehreren Schulen erprobt hat. Unter anderem sollen damit Teamverhalten und Rücksichtnahme vermittelt werden. Die 5. Klasse sei ausgesucht worden, weil sie "sehr gemischt ist - kulturell, aber auch leistungsmäßig", wie die kommissarische Schulleiterin Ursula Borkowski erläutert. Sie wolle nicht von Problemen sprechen, die das mit sich bringe, aber doch von Herausforderungen.

Fünf von acht Doppelstunden haben die Schüler schon hinter sich "und sie machen begeistert mit", hat die Schulleiterin beobachtet. Das zeigt sich auch bei der sechsten Stunde: "Oh geil!", entfährt es einem Jungen, als Teamerin Julia Ott die Aufgabe mit der gemeinsamen Arbeit an dem Fadennetz erklärt. Und als der erste von vier zu transportierenden Bausteinen am Ziel angekommen ist, gibt es zahlreiche Freudenschreie.

Volle Konzentration ist erforderlich, um gemeinsam den "Kran" in den Baustein einzufädeln. Quelle: Böger
Thomas Böger 12.05.2017
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