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Langenhagen Voll, voller, FahrKultTour
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Voll, voller, FahrKultTour
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00:16 24.05.2017
Von Rebekka Neander
Auch dem Frühlingsfest in Wiesenau spülte die FahrKulTour den ganzen Tag über immer wieder neue Gäste auf den Platz vor dem Quartierstreff. Quelle: Neander
Langenhagen

Wie viele Menschen am Sonntag tatsächlich durch Langenhagen geradelt sind, konnte Gabriele Spier am Ende nicht mehr so genau sagen. Da wirkt sich die Tatsache, dass die FahrKulTour bereits zum achten Mal auf den kulinarischen Rundkurs lockte, leicht verzerrend aus. "Wir haben heute Morgen etwa 600 neue Westen ausgegeben und noch etwa 100 mit dem alten Logo", bilanzierte die Mitinitiatorin bei einem Zufallstreffen an der Station in Wiesenau. "Und es sind jede Menge Menschen gekommen, die aus den Vorjahren ihre Weste dabei hatten."

Im Straßenbild waren die Teilnehmer deshalb überaus gut erkennbar. Ganz egal ob auf dem Marktplatz, wo die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen an ihren 125. Geburtstag erinnerte, auf dem Weg zum Hospizverein an der Walsroder Straße, ins Gleisdreieck zum Städtepartnerschafts-Verein, zum Bahnhof Pferdemarkt oder zum Integrationsbeirat im Stadtpark: Wer sich an den insgesamt elf Stationen dieser nunmehr achten Kulinarik-Tour umhörte, erhielt die stets ähnlichen Antworten: So voll wie selten oder gar wie noch nie.

Verblüfft hat die Initiatoren, wie früh sich die Langenhagener diesmal auf den Weg gemacht hatten. Sogar im Godshorner Frankenring standen Punkt 11 Uhr die ersten Gäste vor den vom Treckerclub Engelbostel bei der Firma Haster aufgestellten historischen Acker-Gefährten. "Damit hatten wir nicht gerechnet", berichtete Geschäftsführer Uwe Haster lachend. Für ihn war es die Premiere als FahrKulTour-Station. Sollte es vom Team der Organisatoren gewünscht sein, würde er gerne beim nächsten Mal wieder mit von der Partie sein.

Auch Michael Gleichmann, Mitglied der Bogenschützen im Niedersächsischen Jagdklub, gab am Nachmittag auf dem Areal in Schulenburg-Nord lachend zu, mit der internen Zeitplanung leicht daneben gelegen zu haben. "Wir hatten uns hier für 10.30 Uhr mit den Helfern verabredet - da fragten die ersten Gäste schon nach den Warnwesten." Die habe er dann flugs aus dem Kofferraum holen müssen.

Spier, die seit nunmehr zwei Jahren zum Organisationsteam der FahrKulTour gehört, lobte ausdrücklich auch die gute Vorbereitung in diesem Frühjahr. "Wir haben uns zweimal getroffen und alles durchgesprochen - und jetzt läuft wirklich alles überall am Schnürchen." Das Team hatte bei der Zusammenstellung der Tour darauf geachtet, wenn nicht überall neue Orte, dann wenigstens dort neue Programmpunkte mit aufzunehmen. So gehörte auf dem Kulturhof Jagau auch die Präsentation von Solar-Modulen auf dem Dach zum Programm. Bei der Kirchengemeinde Zum guten Hirten in Godshorn standen 500 Jahre Reformation im Mittelpunkt des fröhlichen Treibens. 

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