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Langenhagen Politik berät über Zukunft der Eishalle Ende Mai
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Politik berät über Zukunft der Eishalle Ende Mai
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00:22 29.04.2018
Die Eishalle in Langenhagen ist derzeit verweist. Die politischen Verhandlungen beginnen erst wieder Ende Mai.  Quelle: Warnecke
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Langenhagen

 Ingo Haselbacher hatte es eigentlich nur gut gemeint. „Ich wollte, dass die Eishockey-Freunde, die der Facebook-Seite der Langenhagener Eishalle folgen, nicht auf dem Trockenen stehen.“ Dass er aber mit der Übernahme dieser Seite in Absprache mit dem bisherigen Langenhagener Manager Marco Stichnoth durchaus Verwirrung stiftete, dessen war sich der Mellendorfer Eishallenbetreiber nicht bewusst. Doch nun steht fest: Auch wenn auf der Facebook-Seite der Eishalle Langenhagen nun das Logo des Mellendorfer Eisstadions prangt – eine Entscheidung über die Zukunft der seit Monaten stillgelegten Halle an der Brüsseler Straße liegt in weiter Ferne.

Tatsächlich wird der Finanzausschuss erst am Dienstag, 29. Mai, erstmals wieder nach langer Pause über die Halle beraten. Bis dahin sammelt die Stadtverwaltung Fakten und Details, um auf Wunsch der Politik verschiedene Modelle vorzustellen: Drei regional ansässige Unternehmen hatten ein Angebot zum Weiterbetrieb vorgelegt, darunter auch die Familie Haselbacher aus der Wedemark. Die Politik will zudem wissen, was ein Abriss der Halle oder eben der Weiterbetrieb unter städtischer Flagge kosten würde. 

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Die Halle gehört bundesweit zu den wenigen Objekten, die vollends barrierefrei gebaut sind. Die Sledge-Hockey-Nationalmannschaft hatte deshalb in Langenhagen seinen Trainingsstützpunkt für die Olympischen Spiele der Behinderten (Paralympics) eingerichtet. Gleichwohl war es bislang keinem Pächter gelungen, dauerhaft schwarze Zahlen mit der Halle zu erwirtschaften. Im Kern der Kritik stand dabei allerdings auch immer der bauliche Zustand der städtischen Halle. 

Von Rebekka Neander