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Langenhagen Mit Spaß soll Angst vor Wasser genommen werden
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Mit Spaß soll Angst vor Wasser genommen werden
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00:36 17.05.2018
Ein neues bundesweites Kooperationsprojekt ist in Langenhagen gestartet:Thamodie (von links), Emil und Mila haben Spaß auf dem Aqua-Track. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

 In der Wasserwelt ist am Montag die bundesweite Kampagne „Fitnass-Tour“ von Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Krankenkasse BKK24 gestartet. Für das neue Kooperationsmodell haben DLRG-Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann und Krankenkassen-Geschäftsbereichsleiter Jörg Nielaczny den Startschuss gegeben. Organisiert haben das die Langenhagener DLRG-Vertreter um den Vorsitzenden Torsten Semmler, die sich für die Ausrichtung erfolgreich beworben hatten.. 

Aktion soll Scheu vor Wasser abbauen helfen

„Ab auf's Wasser und Spaß haben“, dieses Ziel der „Fitnass-Tour“ beschreibt Schulte-Hülsmann im Gespräch mit dieser Zeitung. Er bezeichnet die Aktion als „gelungene Ergänzung“ des eigentlichen DLRG-Programms, um die Scheu vor dem Wasser abzubauen. Mit dem sogenannten Aqua-Track, einem gut 17 Meter langen Parcours, könnten Menschen Sicherheit im und am Wasser gewinnen, betont der DLRG-Generalsekretär jetzt in Langenhagens Wasserwelt. Das Angebot richte sich an Leute, die bisher wenig oder gar keinen Kontakt mit dem Wasser gehabt hätten.

Parcours geht auf Deutschlandreise

Im Anschluss an die Langenhagener Veranstaltung geht der aufblasbare Parcours weiter auf Deutschlandreise. Dieser bietet Schulte-Hülsmanns Angaben zufolge ein abwechslungsreiches Fitnessprogramm für die Gesundheit. Er ist für Kinder, die bereits Schwimmen können, genauso geeignet wie für Jugendliche und Erwachsene. Dabei sind Geschicklichkeit, Schnelligkeit und eben Fitness gefragt, sagt er. Denn es wartet auf die Akteure Schrägen, schmale sich bewegende Stege und rutschige Flächen. Und all das auf dem Wasser.

Die nächsten Ziele des Aqua-Tracks sind nach Angaben von DLRG-Sprecher Christopher Dolz im nordrhein-westfälischen Delgte am 23. Juni, am 27. Juli im niedersächsischen Obernkirchen, am 18. August in Coppenbrügge ebenfalls in Niedersachsen und am 10. November zum Abschluss im rheinland-pfälzischen Oppenheim. Und dieser Satz dürfte die Verantwortlichen im Langenhagener Rathaus als Eigentümer der Wasserwelt besonders freuen: „Attraktive Angebote und Veranstaltungen in Bädern sind ein Schlüssel zum Erhalt einer breiten Bäderlandschaft in Deutschland“, sagte nämlich Schulte-Hülsmann. Genau das gäbe es nun mit diesem Projekt. 

Attraktive Angebote sind Schlüssel zum Erhalt der Bäderlandschaft

Die Teilnahme an der Team-Challenge für Firmen, Vereine, Familien und Organisationen sowie das Ausprobieren des Aqua-Tracks ist dabei kostenlos. Mehr Informationen zur Anmeldung dazu im Internet unter www.dlrg.de. Teilnehmen darf jeder im Alter zwischen 8 und 88 Jahren. „Je nach Austragungsort kann die Entrichtung einer Eintrittsgebühr für das Bad notwendig sein“, schränkt Dolz aber ein.

Die DLRG in Zahlen

Die DLRG ist mit mehr als 1,7 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es  sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist nach eigenen Angaben die Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2016 hat sie mehr als 22 Millionen Schwimmprüfungen und viereinhalb Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In mehr als 2000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr fast acht Millionen Stunden freiwillige Arbeit. Die Kernaufgaben der DLRG sind neben der Ausbildung auch die Aufklärung über Gefahren am Wasser sowie der Rettungsdienst vor Ort. Etwa 36.000 Mitglieder wachen darüber jährlich und leisten dabei weit mehr als drei Millionen Stunden. Mehr Informationen unter www.dlrg.de im Internet. swa

 

„Die Aktion ergänzt damit die Bewegungsangebote im Rahmen unserer Gesundheitsinitiative ,Länger besser leben’, ideal“, begründet Nielaczny das Engagement seines Unternehmens. Seinen Angaben zufolge müsse niemand unbedingt an der „Team Challenge“ teilnehmen, um das Spielgerät auch nutzen zu können. „Nach dem Ende des Team-Wettbewerbs kann der Wasser-Parcours frei genutzt werden“, stellt er in Aussicht.

Von Sven Warnecke

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