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Langenhagen Ortsrat favorisiert Dreiecksfläche für Gerätehaus
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Ortsrat favorisiert Dreiecksfläche für Gerätehaus
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14:39 07.11.2018
Der Ortsrat Kaltenweide empfiehlt dem Rat an der Ecke von Wagenzeller Straße und Walsroder Straße ein neues Gerätehaus für die Ortsfeuerwehr zu bauen. Quelle: Sven Warnecke (Archiv)
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Kaltenweide

Der Ortsrat Kaltenweide favorisiert den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses auf der sogenannten Dreiecksfläche am Nordende der Walsroder Straße. Das haben die Mitglieder bei ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Über dies hat der Ortsrat mit einem Antrag dem Rat eine Empfehlung ausgesprochen, dort kurzfristig ein neues Gebäude für die Ortsfeuerwehr Kaltenweide zu planen und zu bauen. Zuvor hatte der Ortsrat auf seiner Prioritätenliste für den neuen Standort die Fläche des ehemaligen NP-Marktes ganz oben.

Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky begründet diese Entscheidung mit der Berücksichtigung des Abstimmungsergebnisses der Feuerwehr: Die Mitglieder stimmten mit einer Mehrheit von vier Stimmen für einen Umzug auf die Dreicksfläche zwischen Walsroder Straße und Wagenzeller Straße. „Wir haben die Hoffnung, dass vielleicht schon im nächsten Jahr angefangen wird zu bauen“, sagt Grabowsky.

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Doch für den Baubeginn gibt es noch keinen Termin. Im Feuerwehrbedarfsplan der Stadt steht zudem ein Neubau des Gerätehauses in Godshorn weiter oben.

Städtische Feuerwehrspitze und Stadtverwaltung favorisieren überdies aus logistischen Gründen ein gemeinsames Gerätehaus für die Ortsfeuerwehren aus Kaltenweide und Krähenwinkel auf der Dreiecksfläche.

Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss will die Stadtverwaltung spätestens Anfang 2019 vorstellen. Ein Kostenrahmen wird derzeit im Rathaus entwickelt. Für Kaltenweide galt bisher das im Juni 2017 entwickelte Raumprogramm des Fachplanungsbüros K-Plan mit einem Kostendeckel von 3,8 Millionen Euro.

Laut Bürgermeister Mirko Heuer wird die grobe Kostenschätzung für das gemeinsame Gerätehaus nicht an den Kostendeckel, sondern an den derzeitigen Baukosten angelehnt.

Von Julia Polley und Rebekka Neander

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