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Langenhagen Mit Fördergeld soll Schule aufgemöbelt werden
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Mit Fördergeld soll Schule aufgemöbelt werden
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15:23 14.08.2018
Mit Geld von Bund und Land will die Langenhagener Stadtverwaltung den Vorplatz der Adolf-Reichwein-Schule aufwerten. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

Die derzeit etwa 260 Schülern der ersten bis vierten Klassen der dreizügigen Adolf-Reichwein-Schule dürfen auf eine Verschönerung des aktuell eher zweckmäßig gehaltenen Vorplatzes hoffen. Denn die Bildungsstätte an der Hackethalstraße liegt im Sanierungsprogramm „Soziale StadtWiesenau“. Somit steht für den Umbau des Areals Fördergeld in Aussicht. Über die Pläne diskutiert am Donnerstag, 16. August, der Langenhagener Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17.45 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 1.

Die Stadtverwaltung kalkuliert mit Gesamtkosten in Höhe von etwa 245.000 Euro. Hiervon müsste Langenhagen ein Drittel der Summe – also knapp 82.000 Euro – tragen. Den Rest begleichen Bund und Land, die im Rahmen des Städtebauförderprogramms eine Übernahme bereits zugesagt haben, heißt es aus dem Rathaus. Falls Verwaltungsausschuss und Rat der Beschlussdrucksache „2018/301“ abschließend zustimmen, soll mit den Arbeiten bereits im nächsten Jahr begonnen werden.

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Nach dem Dafürhalten der Stadtverwaltung würde die Verschönerung des Schul-Vorplatzes durchaus Sinn machen. Denn in den nächsten Jahren sei zudem eine energetische Sanierung des Gebäudes samt An- und Umbau des Nordtraktes vorgesehen. Auch dabei kann die Stadt mit Fördergeld aus dem Sanierungsprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ rechnen.

Der etwa 1300 Quadratmeter große Vorplatz befindet sich nach Angaben des Rathauses in einem technisch schlechten Zustand. „Er verfügt derzeit über wenig Aufenthaltsqualität, fehlende Angebote an Fahrradabstellflächen und ungenügende Flächen für den Schultransport“, heißt es in der Drucksache weiter. Für die Umgestaltung hatten sich im Vorfeld sowohl die Schüler wie auch die Anwohner an einer Ideensammlung beteiligt.

Von Sven Warnecke

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