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Langenhagen Mimuse zieht gute Bilanz zur Halbzeit
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Mimuse zieht gute Bilanz zur Halbzeit
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13:17 25.11.2018
Die Langenhagener Mimuse wäre ohne das Team des Vereins Klangbüchse nicht möglich: Carmen Würdinger (von links), Harald Hesse, Christian Parre, Thomas Patz, Andrea Hesse, Jürgen Köhler, Daniel Karantas, Franz Gottwald und Dirk Lange. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Wenn bei der Mimuse 60 Minuten vor Beginn einer Veranstaltung Einlass ist – so auch am Sonnabend im Theatersaal bei der Gala „FUNtastisches Varieté“ – dann sind die vielen fließen Helfer schon lange im Einsatz. Die Mitglieder des Vereins Klangbüchse sorgen für den perfekten Ablauf jedes Abends, der für sie auch dann noch nicht vorbei ist, wenn die Vorstellung beendet ist und die Zuschauer nach Hause gehen.

„Auf meine treuen Leute kann ich mich immer verlassen“, sagt Franz Gottwald, Vereinsvorsitzender und Mimuse-Programmplaner. Damit meint er die Personen, die sich zusammen mit ihm für den Fotografen für eine Art Mannschaftsbild auf der Bühne aufstellen. Wichtig zu betonen sind Gottwald aber auch die Helfer, die an diesem Abend nicht anwesend sind. In erster Linie ist dies Wilfried Essing. Der Mann, den man bei der Mimuse nur als den „Kartenabreißer“ kennt, wurde am Donnerstag 80 Jahre alt.

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Am Sonnabend hatte Essing verdientermaßen mal frei, zusammen mit Traute Schulze, die sonst an der Abendkasse sitzt. An diesem Abend verkauft daher Klangbüchsen-Veteran Udo Püschel die Karten. Wichtig zu erwähnen sind laut Gottwald außerdem Reinhard Lagemann (Ton), Bahadir Tuncay (Abbau), Edgar und Katharina Schmakeit (Betreuung Homepage), Martina Hundertmark (Abo-Beauftragte), Renate Kunze (Schatzmeisterin der Klangbüchse) sowie Barbara und Claus Duncker (Abendkasse daunstärs) als auch Katrin Frommeyer und Meike Stahlhut (Bewirtung daunstärs). Nicht zur Klangbüchse gehören Oliver Wild und Alexander Funke. Die beiden Veranstaltungstechniker sind bei der Stadt angestellt, sorgen aber ebenso für den reibungslosen Ablauf der Mimuse.

Die Basis ist also vorhanden, nun muss der Saal nur gefüllt werden. Und das wird immer schwerer, sagt Gottwald. „Mittlerweile gibt es an jeder Ecke eine Bespaßungsbude.“ Damit meint er, dass das Angebot an Unterhaltung immer größer wird – und damit auch die Anzahl der Künstler. „Wir bekommen etliche Mails von Agenturen, die ihre Comedians anpreisen“, sagt Gottwald. Entsprechend werde es immer schwerer, zu filtern, wen man für das eigene Programm verpflichten wolle. „Denn irgendeinen Preis aus dem eigenen Dorf haben komischerweise alle gewonnen. Wenn man die Leute aber nicht kennt, wird es auch schwer, dass sie vom Publikum angenommen werden.“ Mit den Zuschauerzahlen der aktuellen Mimose-Saison, etwa zur Hälfte absolviert, ist er aber zufrieden. „Im daunstärs sind wir fast immer ausverkauft. Der Theatersaal ist sehr groß, 350 Zuschauer sind aber hier okay.“

Von Stephan Hartung