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Langenhagen Nabu-Experte spricht über den Eulenschutz im Norden
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Nabu-Experte spricht über den Eulenschutz im Norden
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18:15 19.03.2019
Frei sitzend ist der Rauhfußkauz eher selten zu beobachten. Ludwig Uphues betreut seit Jahren die Population im Fuhrberger Forst. Quelle: Nabu/Christoph Bosch
Langenhagen

Eulen werden auch die Königinnen der Nacht genannt. Einst waren sie gefürchtet als Totenbringer, dann verehrt als Gottessymbol. Heute sind Eulen in der Natur selten geworden. Wer kann schon von sich behaupten, in seinem Leben eine dieser gefiederten Schönheiten in freier Wildbahn gesehen zu haben? Der faszinierende Vogel steht im Mittelpunkt eines Vortrags am Freitag, 22. März, von 18 bis 20 Uhr im Bildungszentrum Eichenpark, Stadtparkallee 31. Der Nabu Langenhagen organisiert diesen Abend in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule.

Referent ist Ludwig Uphues. Er gehört der Bundesarbeitsgruppe (BAG) Eulenschutz des Nabu-Bundesverbandes an. Uphues stellt in seinem Vortrag die in Norddeutschland anzutreffenden Eulenarten vor und erläutert gleichzeitig, welche Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere beitragen. Vermutlich wissen zum Beispiel nur wenige, dass Eulen mit ihrem Gehör in der Lage sind, auf mehr als 100 Meter Entfernung eine Maus unter einer dichten Schneedecke zu orten. Diese und andere faszinierende Fähigkeiten der Eulen werden den Gästen des Vortrages nähergebracht.

Eulenschutz ist wichtiges Thema

Ihr Status als lautlose Jäger in tiefen Nachtstunden weicht mehr und mehr dem Schicksal vieler gefährdeten Arten. Die BAG Eulenschutz kümmert sich um die Rettung der Arten. Sie ist ein ehrenamtlich beratendes Gremium, das sich aus Experten für die zehn in Deutschland vorkommenden Eulenarten zusammensetzt. Sie befassen sich mit Fragestellungen des Eulenschutzes. Konkrete Aufgaben, Projekte und Tätigkeiten sollen auf der Basis der Gefährdungslage und naturschutzrelevanter Erkenntnisse organisiert werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt, weshalb eine Anmeldung erforderlich ist bei Georg Obermayr unter Telefon (0511) 73 78 33 oder per E-Mail an georg.obermayr@nabu-langenhagen.de. Die Veranstaltung ist kostenlos. Über eine Spende für den Naturschutz würde sich der Nabu freuen.

Von Stephan Hartung

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