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Langenhagen Mehr Räume und Ganztagsbetrieb sind ihr Ziel
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Mehr Räume und Ganztagsbetrieb sind ihr Ziel
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00:19 30.11.2018
Olaf Grundstedt (von links), Mirko Heuer und Ines Biscan-Bischoff hören den Ausführungen von Petra Klöker (Zweite von rechts) zu. Quelle: Stephan Hartung
Krähenwinkel

Petra Klöker heißt die kommissarische Leiterin der Grundschule Krähenwinkel. Im Dezember soll sie offiziell ernannt werden. Und sie hat sich für die nächste Zeit einiges vorgenommen. Unter anderem schwebt ihr die Umwandlung der Krähenwinkeler Einrichtung in eine Offene Ganztagsschule vor.

Nun hatte Klöker zum Termin eingeladen. Nach und nach wird es in ihrem Büro eng. Denn neben Bürgermeister Mirko Heuer sind bei diesem Kennenlernen außerdem Olaf Grundstedt vom Schulvorstand sowie die Elternratsvorsitzende Ines Biscan-Bischoff als Gäste dabei. Als dann noch die Schüler Finn und Carlotta hinzukommen und dem Bürgermeister Fragen stellen wollen, muss Klöker sich auf die Kante ihres Schreibtisches setzen. „Wie man sieht: Uns fehlen in der Schule Besprechungsräume“, sagt Klöker. Die Raumnot steht bei ihr auf der Agenda – zusammen mit weiteren Themen.

Seit Beginn des Schuljahres ist Petra Klöker Leiterin der Grundschule Krähenwinkel – noch aber kommissarisch, wie sieht betont. Im Dezember soll die offizielle Ernennung erfolgen. Vielleicht klappt es ja am 11. Dezember. Klöker lacht. „Stimmt, das würde passen. Am 11. Dezember 2017 gab es die Besichtigung“, erinnert sie sich. „Besichtigung“, das ist die praktische Prüfung, der sie sich als Anwärterin für eine Leitungsfunktion unterziehen musste. Ein Dezernent der Landesschulbehörde beobachtete sie einen Tag lang im Schulalltag, seinerzeit noch in der Grundschule Engelbostel. Dort war Klöker seit 2013 als Lehrerin tätig.

Die 43-Jährige ist in Krähenwinkel Nachfolgerin von Gabriela Kasten. Was will die Neue alles neu machen? „Meine Vorgängerin war da nicht so großer Fan von, aber ich liebäugele mit der Anschaffung eines Schulhundes“, sagt Klöker. Der Vierbeiner soll auch entsprechend ausgebildet sein. „Er bringt Ruhe in die Schule und den Kindern Verantwortung bei“, erläutert sie die Idee.

Ebenfalls auf der Agenda ist eine Verbesserung der derzeit angespannten Raumsituation. „Wir haben keine Fachräume – weder für Musik noch für Werken, auch nicht für Besprechungen“, sagt Klöker und zeigt Heuer einen rund 25 Quadratmeter großen Raum mit Doppel-Funktion: Dort befindet sich ein Tisch mit Stühlen für Konferenzen, er dient aber auch als Abstellraum für Xylophone und Gitarren. Die Situation soll sich ab Sommer 2019 verbessern, wenn nebenan die Räume des Horts freiwerden – die Verzögerung beträgt mittlerweile eineinhalb Jahre.

Weiteres Ziel ist die Offene Ganztagsschule. „Ich habe in Engelbostel erlebt, wie gut das funktioniert und gewinnbringend dieses Konzept ist. Daher stecke ich da viel Herzblut rein“, sagt die aus dem Raum Cloppenburg stammende frühere Pastoralreferentin. Der Zeitplan besagt, dass bis Oktober 2019 das Konzept stehen muss. Zum Schuljahr 2020/2021 soll der Ganztagsbetrieb dann starten. Der Wunsch danach besteht in Krähenwinkel schon länger. Dennoch: Beschleunigen könne man den Vorgang nicht, sagt Heuer. „Das ist schwer. Denn es sind bereits alle Ausschreibungen und Verfahren im Zeitplan berücksichtigt“, betont der Bürgermeister.

Erst das Sams, dann 50 plus 1

In der Vorweihnachtszeit gibt es genug adventliche Veranstaltungen - dennoch geht der Blick im Terminkalender der Grundschule Krähenwinkel bereits ins nächste Jahr. Am 25. Februar fährt das Kollegium zusammen mit den 160 Schülern der acht Klassen nach Hannover. Im Theater am Aegi sehen sie zusammen die Abenteuer vom Sams. Im Mai steht dann die große Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Grundschule auf dem Programm. 1968 wurde die Schule eröffnet, in diesem Jahr fiel die Feier aber aus - wegen der Abschiedsfeier für die ehemalige Schulleiterin Gabriela Kasten. Die Feier wird nun ein Jahr später nachgeholt - und trägt daher den Namen „50 plus 1“. Fans von Hannover 96, die seit Jahren gegen die Übernahme von Präsident Martin Kind und dessen gewünschte Abschaffung der „50-plus-1-Regel“ kämpfen, sind jedoch nicht zu erwarten.

Von Stephan Hartung

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