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Langenhagen Wasserwelt rüstet sich für Überraschung
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Wasserwelt rüstet sich für Überraschung
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00:15 04.06.2017
Von Rebekka Neander
Neumitglied Matthias Wede (links) erhält von Uwe Haster, Vorsitzender des Wirtschaftsklubs, mit der Mitgliedsnadel auch passend zur Frühstücks-Location ein Handtuch des Wirtschaftsklubs. Quelle: Neander
Langenhagen

Denn eines wollen sich weder Stadt noch die Betreibergesellschaft GMF jetzt noch nehmen lassen: "Die Besucher", hebt der städtische Projektleiter Erik Bedijs kurz vor dem ersten Baustellenrundgang an, "sollen ja noch eine Überraschung erleben, wenn sie das erste Mal ins Schwimmbad gehen." Wer dennoch wissen will, wie es inzwischen zwischen Vereins-Eingang im Osten und Sauna-Ruheraum im Westen aussieht, muss sich entweder gedulden oder die Mitglieder des Wirtschaftsklubs befragen.

Denn diese können seit Donnerstag allerlei erzählen: Von dem inzwischen strahlend weiß gefliesten Sportschwimmbecken etwa oder den zwischen grau und lavendelfarben wechselnd gestalteten Umkleide-Kabinen. Davon, dass die Fliesen im Becken des Sprungturms ebenso noch fehlen wie im gesamten Freizeit-Bereich. Dass dieser jedoch sehr großzügig geschnitten ist und mit Sprudel-Liegen locken wird.

Ohnehin nicht fotografisch abbilden lässt sich der Geruch des in der Außensauna frisch verbauten Kehle-Holzes, einer Besonderheit aus dem Dauerfrost der Tundra, oder der Kiefer-Stämme in einer der Innen-Saunen. Bedijs hat es während der Tour durch das Bad ohnehin lieber, wenn seine Gäste mit ihren Augen auf dem Weg bleiben. "Gehen Sie nicht rückwärts und achten Sie darauf, was vielleicht von der Decke hängt", warnt er immer wieder. "Wir befinden uns auf einer Baustelle."

Anfang Oktober soll damit jedoch Schluss sein. Andreas Rose und Marena Heuer nahmen für den Wirtschaftsklub Bürgermeister Mirko Heuer, Stadtbaurat und Betriebsleiter Carsten Hettwer und die neue Schwimmbad-Chefin Heike Basse während des Business-Frühstücks in einem durchaus faktenorientierten Interview in die Pflicht. Die Eröffnung, so Heuer, solle schon am 1. Oktober vollzogen werden. "Anfang Oktober" klingt für Hettwer indessen besser. Einig aber sind sie sich, dass die "Entscheidung von Rat und Bürgern" für das Schwimmbad und an diesem Standort "vollkommen richtig" gewesen sei.

In der Masterplanung für die Wasserwelt sind mehrere Module bereits in der Fläche, vor allem aber im technischen Leitungsbau eingearbeitet. So kann der Sauna-Riegel in Richtung Norden um ein Fitness-Center ergänzt werden. Die Dächer sind vorgerüstet für den Bau einer Photovoltaik-Anlage. Und auch das gerade in diesen Frühsommer-Wochen heftig diskutierte, in der Kernstadt vermisste Freibad habe durchaus eine Option. "Für die Nachrüstung ist die Technik bereits so vorbereitet, dass der Betrieb des Schwimmbades nicht unterbrochen werden müsste", betont Hettwer. Auch das Außengelände, auf dem derzeit sichtbar bereits erste Hügel modelliert werden, lässt zwischen Theodor-Heuss-Straße und Außenrutsche noch genügend Platz für ein Becken.

Wann und in welcher Form dies kommen könnte, wird sich frühestens nach der Sommerpause entscheiden. Erste Antragsentwürfe werden derzeit dem Vernehmen nach in den Fraktionen und Gruppierungen vorberaten. Der Bad-Ausschuss tagt am Donnerstag, 3. August.

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