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Lehrte Diskussion über Ordnungsdienst beginnt
Aus der Region Region Hannover Lehrte Diskussion über Ordnungsdienst beginnt
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00:21 02.12.2018
Das nervt viele Lehrter und schadet dem Image der Stadt: Müll am Straßenrand in Lehrte. Quelle: Archiv
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Lehrte

Bekommt die Stadt einen Ordnungsdienst, der unter anderem für mehr Sauberkeit im Stadtbild sorgt? Dieser Vorschlag von Bürgermeister Klaus Sidortschuk (SPD) ist im Rat der Stadt auch von der CDU positiv beurteilt worden. Das Stadtparlament sagte einmütig Ja dazu, dass sich nun die zuständigen Gremien mit der Idee auseinandersetzen. Erstmals ist das am Montag, 17. Dezember, in einer Sitzung des Präventionsrats in der Städtischen Galerie der Fall.

Sidortschuk erläuterte am Mittwochabend, dass die Idee für den Ordnungsdienst nicht spontan , sondern aus einem langen Prozess heraus entstanden sei. Es habe immer wieder Hinweise auf Vermüllung, Vandalismus und Verwahrlosung im Stadtbild gegeben. Diese habe „in einigen Bereichen das Maß des Hinnehmbaren überschritten“, sagte er. Und es sei seine Pflicht darauf zu achten, dass sich möglichst viele Lehrter in ihrer Stadt wohlfühlten.

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Der Ordnungsdienst soll zunächst für eine Versuchsphase von zwei Jahren und mit zwei Kräften an den Start gehen. Diese sollen regelmäßig Parkanlagen, Straßen, Plätze und neuralgische Punkte kontrollieren sowie bei Rechtsverstößen auch Personalien aufnehmen und Verwarnungen aussprechen oder Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten können. „Wir wollen aber vor allem präventive Arbeit leisten“, beteuerte Sidortschuk im Rat.

CDU-Fraktionschef Hans-Joachim Deneke-Jöhrens sprach davon, dass Sidortschuks Vorschlag möglicherweise bereits dem Bürgermeisterwahlkampf geschuldet sei. Er betonte aber, dass die CDU den Vorstoß ausdrücklich begrüße. Deneke-Jöhrens sprach auch davon, dass es möglicherweise nach der Probephase nicht bei zwei Mitarbeitern im Ordnungsdienst bleibe. Im Endausbau könnten es dann sechs bis acht sein, meinte er. Im städtischen Haushalt für das kommende Jahr ist das Geld für zwei Stellen bereits eingeplant.

Von Achim Gückel