Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Lehrte 14 Einfamilienhäuser nach Gasaustritt evakuiert
Aus der Region Region Hannover Lehrte 14 Einfamilienhäuser nach Gasaustritt evakuiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 01.05.2019
Die Feuerwehr hat Bewohner aus 14 Einfamilienhäusern evakuiert. Quelle: Symbolbild
Steinwedel

Bei Erdarbeiten hat ein Bagger am Sonnabendnachmittag die Gasleitung eines Einfamilienhauses im Heisterweg in Steinwedel beschädigt und damit einen größeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Weil nach dem ersten Alarm klar war, dass Gas unkontrolliert austritt, wurde die Gegend daraufhin weiträumig abgesperrt. Insgesamt 14 Einfamilienhäuser mussten nach Angaben von Benjamin Rüger, Pressesprecher der Feuerwehr Lehrte, evakuiert werden. Ebenfalls alarmierte Mitarbeiter der Stadtwerke Lehrte konnten die Leckage dann aber relativ schnell abdichten.

Die Einsatzkräfte waren gegen 15 Uhr alarmiert worden und mit einem 28 Mann starken Aufgebot angerückt. Außer den Ortsfeuerwehren Steinwedel und Aligse wurde auch der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver aus der Nachbarstadt Sehnde angefordert, der zum ABC-Zug Region Hannover-Ost gehört. Die Lehrter übernahmen zudem von der Regionsleitstelle die gesamte Kommunikation per Funk mit ihrem Einsatzleitwagen.

Anwohner werden aus Sperrgebiet evakuiert

Die Lagemeldung habe sich nach der ersten Erkundung schnell bestätigt, sagt Rüger. Daraufhin mussten die Bewohner von insgesamt 14 Einfamilienhäusern sofort ihre Häuser verlassen. Sie wurden zügig in eine Ausweichunterkunft im nahegelegenen Gerätehaus der Feuerwehr Steinwedel untergebracht. Bettlägerige oder pflegebedürftige Personen seien zum Glück nicht darunter gewesen. Außerdem wurden die angrenzenden Straßen weiträumig abgesperrt. „Um zu verhindern, dass dort noch jemand womöglich mit Zigarette herumläuft.“ Betroffen war das Quartier um den Heisterweg, Zum Silberkamp und Gärtnereiweg.

Parallel gingen die Einsatzkräfte daran, den Brandschutz sicherzustellen, falls es doch noch zu einem Feuer oder einer Explosion gekommen wäre. „Da zählt jede Minute“, verdeutlicht der Pressesprecher. Die Wasserversorgung wurde von einem Hydranten an der Ramhorster Straße aufgebaut, um im Notfall autark und unbegrenzt Wasser zu haben. Denn das können die Löschfahrzeuge nur begrenzt leisten. Zudem standen zwei mit schwerem Atemschutz und Sauerstoffflaschen ausgerüstete Trupps bereit.

Die Stadtwerke konnten das Leck dann aber zügig abdichten. Bereits um 16 Uhr konnte die Feuerwehr wieder Entwarnung geben, und die Anwohner durften zurück in ihre Häuser. Zur Sicherheit haben die Höveraner noch einmal nachgemessen, konnten jedoch keine erhöhte Gaskonzentration mehr feststellen.

Weitere Meldungen von der Polizei und Feuerwehr Lehrte lesen Sie hier im Polizeiticker.

Von Oliver Kühn

Der TSV Arpke und der SV 06 Lehrte haben bereits einen in der Vitrine. Jetzt können sich wieder Vereine mit sozialen Projekten um Sterne des Sports bewerben. Bis 14 000 Euro Preisgeld sind bei der Aktion der Volksbank zu gewinnen.

26.04.2019

Gefühlsausbrüche und leise Annäherungen: Im Schauspiel „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ erlebt das Publikum im Kurt-Hirschfeld-Forum ein emotionales Blitzgewitter. Es lässt sich gern darauf ein.

29.04.2019

Weil Ahlten wächst und es dort künftig auch mehr Kinder geben wird, muss die Grundschule am Wiesengrund erweitert werden. Das Konzept für einen Anbau samt Mensa liegt nun vor. Der Ahltener Ortsrat tritt jetzt jedoch auf die Bremse. Insbesondere die CDU vermisst in der Planung den lang geforderten Dorfgemeinschaftsraum.

26.04.2019