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Lehrte Feuerwehr rettet Fuchs aus ehemaligem Klärbecken
Aus der Region Region Hannover Lehrte Feuerwehr rettet Fuchs aus ehemaligem Klärbecken
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19:05 30.07.2019
Ohne die Feuerwehr hätte der verängstigte Fuchs keine Chance gehabt, aus dem ehemaligen Klärbecken zu entkommen. Quelle: Feuerwehr Lehrte
Lehrte

Manchmal sind Füchse doch nicht so schlau, wie ihr Ruf es vorgibt. Ein Exemplar ist am Dienstag bei seinen Streifzügen in das ehemalige Klärbecken am Hohnhorstweg gefallen. Mitarbeiter der Telekom hatten das Tier gegen 9.30 Uhr in der trockengelegten Anlage entdeckt, als sie auf einem Nachbargrundstück arbeiteten. Als sie bemerkten, dass der Fuchs sich nicht mehr allein aus dem etwa sechs Meter tiefen Betonbecken befreien konnte, alarmierten sie die Tierretter der Lehrter Feuerwehr.

Fuchs versteckt sich in altem Rohr

Vier Einsatzkräfte aus Röddensen, die für die Tierrettung im gesamten Stadtgebiet zuständig sind, versuchten daraufhin zunächst, den Fuchs von oben mit einem Kescher einzufangen. Doch da hatten sie das Tier unterschätzt. Meister Reineke verzog sich schleunigst und versteckte sich in einem in der Wand eingelassenen Rohr. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke Lehrte organisierte eine Leiter. Ein Feuerwehrmann, ausgerüstet mit speziellen Beißschutzhandschuhen, stieg dann auf den Grund des Klärbeckens hinab.

Dann hieß es Mann gegen Fuchs. „Der Fuchs hatte Angst, mein Kamerad wohl auch“, scherzte der Feuerwehrsprecher. „Es ist ja schließlich ein Wildtier.“ Der Tierretter konnte den Fuchs in dem Rohr dann aber fassen und ihn herausholen. Damit war aber erst Teil eins geschafft. Das Tier nach oben zu hieven, war die zweite Herausforderung. Dem Feuerwehrmann gelang es schließlich, den Fuchs in einen Kescher zu befördern, sodass seine Kollegen ihn nach oben ziehen konnten.

Tier wieder in die Freiheit entlassen

Anschließend wurde das Wildtier auf Verletzungen untersucht und wieder in die Freiheit entlassen. „Der war ziemlich fertig“, resümierte der Feuerwehrsprecher. Warum und wann der Fuchs in die missliche Lage geraten war, ist unklar. Eventuell habe ihn ein kleines Wasserloch auf dem Grund des Beckens angelockt, sagte der Feuerwehrsprecher. Er geht aber davon aus, dass das Tier von oben heruntergefallen ist. Es gebe keinen Zugang mehr zu dem ehemaligen Klärbecken. Das Rohr, in dem sich der Fuchs versteckt hatte, sei abgedichtet. „Und sonst hätte er dort ja auch wieder herauskommen können.“

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