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Lehrte Matthäus- und Markusgemeinden feiern Sommerkirche
Aus der Region Region Hannover Lehrte Matthäus- und Markusgemeinden feiern Sommerkirche
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18:10 07.07.2019
Nach dem Gottesdienst verzehren die Gläubigen die Speisen, um die es in der Predigt gegangen ist. Quelle: Michael Schütz
Lehrte

Für Peter Andrejewski hat der Sonntag früh angefangen. Um fünf Uhr hat sich der Lehrter in die Küche gestellt und Brot gebacken. Das Handwerk selbst hat er nicht gelernt: „Ich bin eigentlich Elektriker“, sagt er. Der Grund für das frühe Aufstehen war die regionale Sommerkirche der evangelischen Lehrter Gemeinden Matthäus und Markus in der Markuskirche am Distelborn.

Erstmals kommen beide Schwestergemeinden unter dem Titel Sommerkirche zu einer Reihe von sechs Gottesdiensten zusammen. Die sechs Sonntage stehen unter dem gemeinsamen Thema „Das Land, darin Milch und Honig fließen“ und behandeln Speisen, die in der Bibel erwähnt werden. Damit die Beschäftigung mit den Speisen nicht theoretisch bleibt, schließt sich an jeden Gottesdienst ein kleines Picknick an. Dafür hat Peter Andrejewski das Brot gebacken. „Olivenöl habe ich für den Hefeteig auch verwendet“, sagte er.

Olivenbaum steht für Hoffnung

Damit war das Thema des ersten Gottesdienstes an diesem Sonntag bereits umrissen. Pastorin Sophie Anca hatte sich über den Olivenbaum schlau gemacht und ihn ins Zentrum ihrer Predigt gestellt: „Der Olivenbaum ist ein Überlebenskünstler und ein Symbol der Kraft, des Heils und des Segens.“ Nicht zuletzt die Taube, die einen Ölzweig als Zeichen nahen Landes und der Sicherheit auf die Arche Noah zurückbrachte, gelte in der Bibel als Hoffnungszeichen. Diese Hoffnung bezog Anca auf die derzeitige Situation der Menschheit im Licht des Klimawandels. „Es ist die Hoffnung, dass es uns noch gelingt, die Schöpfung zu bewahren und uns darauf zu besinnen, mit der Erde und nicht gegen sie zu leben.“

Rund 60 Gläubige sind bei der Premiere der Sommerkirche mit Pastorin Sophie Anca in die Markuskirche gekommen. Quelle: Michael Schütz

Nikolauskirche steht im Zentrum

Die Sommerkirche selbst ist auch eine Reaktion auf die geringen Besucherzahlen bei Gottesdiensten in der Ferienzeit, wie Anca erklärt: „Die Matthäusgemeinde zieht schon länger im Sommer in die kleinere Nikolauskirche um.“ Jetzt habe sich die Markusgemeinde angeschlossen und der Sommerkirche ein Thema gegeben. Bei den Besuchern kam dieser Gedanke gut an, denn rund 60 kamen in das Gotteshaus. Das Markus-Gemeindeglied Rolf Breustedt sah allerdings auch die Zeichen der Zeit: „Es treten immer mehr Menschen aus der Kirche aus.“ Vielleicht komme einmal die Zeit, in der beiden Gemeinden ohnehin zusammengeschlossen würden.

Das sind die Termine der Sommerkirche

Der nächste Gottesdienst der Sommerkirche findet am 14. Juli um 18 Uhr in der Nikolauskirche an der Osterstraße statt. Die Prädikantin Dorothea Jahns spricht dann über das Thema „Der Weinstock und die Reben“. Am 21. Juli findet um 10 Uhr in der Nikolauskirche ein Gottesdienst mit Taufe statt. Pastorin Gesa Steingräber-Broder hat sich des Themas „Das Sauerteigbrot“ angenommen.

Am 28. Juli spricht Steingräber-Broder am selben Ort über „Die süßen Feigen“. Am 4. August widmet sich Pastor Andreas Anke in der Nikolauskirche dem Thema „Das Linsengericht“. Am 11. August wird in der Markuskirche um 11 Uhr der Abschluss der regionalen Kinderferientage mit den Diakonen Tamara Meyer-Goedereis und Sven-Oliver Salzer gefeiert.

Von Michael Schütz

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