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Lehrte Quartier 16 geht ins Rennen um den Deutschen Bauherrenpreis
Aus der Region Region Hannover Lehrte Quartier 16 geht ins Rennen um den Deutschen Bauherrenpreis
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06:50 08.06.2019
Ein Fall für den Deutschen Bauherrenpreis: Das Quartier an der Schlesischen Straße in Lehrte. Quelle: Achim Gückel
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Lehrte

Für Lehrtes Innenstadt ist der moderne Gebäudekomplex prägend und wegweisend: das Quartier 16 an der Schlesischen Straße. Jetzt versucht die Lehrter Wohnungsbaugesellschaft mit ihrem im Jahr 2016 entstandenen Vorzeigeprojekt auf dem Gelände der früheren Berufsbildenden Schulen ganz groß rauszukommen. Es hat das Quartier 16 für den Deutschen Bauherrenpreis 2020 eingereicht.

Dieser gilt in der Fachwelt als wichtigster Preis im Bereich des Wohnungsbaus in Deutschland und wird seit 1986 in zweijährigem Abstand vergeben. Initiatoren sind der Deutsche Städtetag, der Bund Deutscher Architekten und der Bundesverband Deutsche Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

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Quartier 16 ist prädestiniert für Wettbewerb“

Frank Wersebe, Geschäftsführer der Lehrter Wohnungsbau, meint, dass das Quartier 16 prädestiniert für die Teilnahme am Wettbewerb ist. Es biete hochwertige Mietwohnungen zu vertretbaren Preisen, sei architektonisch außergewöhnlich, vollständig barrierefrei sowie von einer „sozialen Komponente“ durchdrungen. All dieses sind Kriterien, die beim Bauherrenpreis gefordert sind. Er sieht sich unter anderem als Wettbewerb, der die besondere Verantwortung von Bauherren für wirtschaftliche, gestalterische, soziale und ökologische Qualität würdigt. Aber auch der „Mut zum Experiment“ soll belohnt werden, heißt es in der offiziellen Ausschreibung.

Mit wie vielen Mitbewerbern die Lehrter Wohnungsbau in die bundesweite Konkurrenz tritt, ist noch unklar. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 11. Juni. Dann folgt ein laut Wersebe „langes Procedere“ der Bewertung.

Preisträger kommen zumeist aus Großstädten

Dass das Quartier 16 tatsächlich den Bauherrenpreis in der Kategorie der „Miet- und Eigentumswohnungen im Geschossbau“ gewinnt, glaubt Wersebe indes nicht wirklich. „Die Teilnahme am Wettbewerb ist ein Versuch“, sagt er. In den vergangenen Jahren hätten meist Bewerber aus Großstädten den Vorzug erhalten. Zuletzt waren dies unter anderem Projekte aus Köln, München und Bremen.

Von Achim Gückel