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Lehrte Klinikum: Bürgermeister mahnt zu Geschlossenheit
Aus der Region Region Hannover Lehrte Klinikum: Bürgermeister mahnt zu Geschlossenheit
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17:27 23.12.2018
Die Diskussion um das Lehrter Krankenhaus geht weiter. Quelle: Archiv
Lehrte

Die Debatte um die Zukunft des Lehrter Krankenhauses geht mit Heftigkeit weiter. Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk (SPD) hat am Sonntag auf die deutliche Kritik des Lehrter CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Joachim Deneke Jöhrens reagiert. Deneke-Jöhrens scheine zu den wenigen zu gehören, „die immer noch nicht verstanden haben, dass der Streit um das Krankenhaus in Lehrte keine parteipolitische Auseinandersetzung ist“, schreibt das Stadtoberhaupt in einer Stellungnahme: „Wir kommen hier nur weiter, wenn die Lehrterinnen und Lehrter über die Parteigrenzen hinweg zusammenstehen.“ Es gehe um die grundsätzliche Frage, wie die Kommune bei den bestehenden großen Koalitionen in Region und Land ihr Interesse am Fortbestand und der Weiterentwicklung des Lehrter Krankenhauses durchsetzen könne, betont Sidortschuk.

Deneke-Jöhrens hatte dem Bürgermeister vorgeworfen, in Sachen Klinikum zu lange untätig gewesen und angesichts der neuesten Entwicklungen nun endlich „in der Wirklichkeit angekommen“ zu sein. Der Christdemokrat hielt außerdem Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) vor, das Lehrter Klinikum „ans Messer geliefert“ und die Lehrter Interessen gegen Beschlüsse der Regionsversammlung „verdealt“ zu haben. Sidortschuk wiederum habe „blind auf Jagau vertraut“.

„Wenn mich Herr Dr. Deneke-Jöhrens schon zitiert, dann gern auch richtig“, kontert Sidortschuk jetzt: „Ich habe in der jüngsten Ratssitzung ausgeführt, dass ich dem Regionspräsidenten insoweit vertraue, dass er die Beschlüsse der Regionsversammlung umsetzt. Denn das ist seine Amtspflicht. Schon in der Ratssitzung hatte Dr. Deneke-Jöhrens versucht, diese Aussage falsch wiederzugeben und schon in der Sitzung hatte ich ihn gebeten, mich gern richtig zu zitieren.“

Sidortschuk schreibt weiter, dass zumindest die CDU auf Regionebene es so zu sehen scheint, dass sich Jagau „im Rahmen der bestehenden Beschlüsse der Regionsversammlung bewegt“. Denn in einer gemeinsamen Presseinformation hätten SPD und CDU am 19 Dezember den Beschluss des Krankenhausplanungsauschusses des Landes begrüßt. In der Erklärung sei keine Rede davon, dass möglicherweise die Umsetzung dieses Beschlusses mit der einstimmigen Ansicht in der Regionsversammlung nicht vereinbar sei. Genau diese Frage aber habe er gegenüber dem Regionspräsidenten aufgeworfen, schreibt der Bürgermeister. Und dazu erwarte er nun eine eindeutige Antwort. „Deshalb halte ich anders als die CDU in Lehrte an dem einstimmigen Ratsbeschluss und der daraus folgenden Einladung an Herrn Jagau nach Lehrte auch fest“, betont Sidortschuk.

Und schließlich sei es erstaunlich, dass Deneke-Jöhrens meine, der Bürgermeister habe sich erst jetzt in die Debatte um das Krankenhaus eingeschaltet, meint Sidortschuk. „Das ist falsch“, betont er. Seit Beginn der Debatte um die Entwicklung des Krankenhausstandortes Lehrte – und diese habe viel früher begonnen als in diesem Frühjahr – setzte er mich intensiv ein, schreibt das Stadtoberhaupt. Und das wisse auch Deneke-Jöhrens.

Von Achim Gückel

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