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Neustadt Ausbau der alten Schule soll im Juni beginnen
Aus der Region Region Hannover Neustadt Ausbau der alten Schule soll im Juni beginnen
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00:16 06.05.2017
Von Kathrin Götze
Besuch auf dem Erlebnis-und Abenteuerhof: Die Grünen-Politiker Ute lamla, Maaret Westphely und Uwe Sternbeck besichtigen den Rohbau einer energieautonom geplanten Wochenendhütte. Quelle: Stefan Bark
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Borstel

Der Baubeginn an dem denkmalgeschützten Gebäude hatte sich verschoben, weil die Vergabe wiederholt werden musste. Das erläuterte das Stadtoberhaupt den rund 30 Dorfbewohnern, die ihn auf seinem Weg durch den Ort begleiteten. Gleich in der Nähe liegt die Straße Im Or, die vielfach als Schleichweg genutzt wird und nach Wunsch der Anlieger verkehrsberuhigt werden sollte, wie es hieß. Auch ein Radweg zum Friedhof steht auf der Wunschliste der Borsteler, denn der liegt etwas außerhalb des Ortes, allerdings an einer Regionsstraße. Sollte die Region nicht selbst einen Bau planen, wäre vielleicht eine Förderung aus dem Leader-Programm zu prüfen.

Auf einen Baubeginn in greifbarer Nähe hofft die Stadt beim neuen Feuerwehrgerätehaus, das am Dorfgemeinschaftsplatz entstehen soll. Ein Vorentwurf zum Bebauungsplan existiere bereits, hieß es,  die Beratungen sollen zügig erfolgen. Wie sich Initiativen aus dem Dorf auswachsen können, zeigte ein Besuch am Berg, den am Montag noch zahlreiche Kinder mit ihren Seifenkisten herabgesaust waren.

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Dass in Borstel auch innovationsfreudige Betriebe ansässig sind, hatten Sternbeck schon am Nachmittag gemeinsam mit den beiden Grünen-Parteikolleginnen Maaret Westphely und Ute Lamla auf dem Erlebnis- und Abenteuerhof erkundet. Die Betreiber um Daniel Quambusch haben dort eine Wochenend- und Ferienhütte im Bau, die komplett mit selbst erzeugter Energie betrieben werden soll. Windgenerator, Photovoltaikanlage und Holzheizung gehören dazu - das war der Tourismusmarketing-Gesellschaft Niedersachsen im September einen mit 25.000 Euro dotierten Sonderpreis für klimafreundlichen Tourismus wert.

Kathrin Götze 06.05.2017
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