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Neustadt Christian Steinmeier wird neuer Pastor in Mandesloh
Aus der Region Region Hannover Neustadt Christian Steinmeier wird neuer Pastor in Mandesloh
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00:33 25.05.2018
Christian Steinmeier wird die Kirchengemeinde Mandelsloh am 24. Juni übernehmen. Quelle: Johannes Luck
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Mandelsloh

Nach fast einem Jahr ohne eigenen Pastor freut sich die Kirchengemeinde auf Christian Steinmeier. Am Sonntag, 24. Juni, wird der Geistliche in St. Osdag zum Pastor ordiniert. Für den Gottesdienst ab 17 Uhr wird Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr anreisen. Während sich in Mandelsloh eine Lücke schließt, tun sich in Helstorf und Niedernstöcken neue auf. Pastorin Annedore Wendebourg will sich Ende des Jahres in den Ruhestand verabschieden. In Niedernstöcken strebt Ute Clemens einen Ortswechsel an.

Pastor kommt aus der Südstadt-Gemeinde

Für Steinmeier wird es die erste Pfarrstelle sein. „Es ist ein großer Schritt“, sagt der 29-Jährige. „Ich freue mich darauf, die Gemeinde kennen zu lernen.“ Ein wenig hat er sich schon umgesehen in seinem neuen Pfarrort. „Ich hab mir auch die tolle Kirche angesehen, das ist etwas Besonderes.“ Ideen und Projekte für die neue Gemeinde liegen noch nicht in der Schublade. „Das kommt, wenn man vor Ort ist“, ist sich Steinmeier sicher. Seine Stelle als Vikar, so wird in der evangelischen Kirche ein Pfarrer in der Ausbildung bezeichnet, absolvierte er in der hannoverschen Südstadt-Gemeinde. „Am Pfingstmontag bin ich in der Gemeinde verabschiedet worden.“

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Jetzt nimmt er sich Zeit für etwas Urlaub, bevor es mit neuer Kraft an die neuen Aufgaben in Mandelsloh geht. Dort wartet Kirchenvorstand Bodo Messerschmidt auf den Neuankömmling. Das Steinmeier noch keine Berufserfahrung als Pastor vorweisen kann stört Messerschmidt nicht. „Seit dem ich hier bin, kamen alle Pastoren zur Probe, wir sind da sehr gewöhnt dran“, sagt Messerschmidt. Der Kirchenvorstand freut sich auf den Gemeinde-Neuzugang, hat aber noch ein paar Projekte vor sich. „Das Pfarrhaus soll renoviert und modernisiert werden.“ Kosten und Zeitplan seien noch offen. Daher werde ein Dienstraum im Gemeindehaus eingerichtet und vorübergehend eine Wohnung angemietet.

Die wird der frisch verheiratete Geistliche dann mit seiner Frau beziehen. Die kirchliche Trauung steht noch aus, das Paar möchte sie in der St. Osdag-Kirche erleben. „Das wird ein Freund aus dem Vikariatsseminar machen“, sagt Steinmeier. Die beiden haben sich während des Studiums in Göttingen kennengelernt. Angefangen hatte Steinmeier 2008 an der kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld. Weitere Station war Münster, bevor es zum Abschluss nach Göttingen ging. Ein Wintersemester verbrachte der Theologiestudent in Norwegen. „Ein bisschen habe ich die Sprache gelernt.“

Wechsel in Helstorf und Niedernstöcken

Kollegin Ute Clemens wird Niedernstöcken in absehbarer Zeit verlassen. „Nach 21 Jahren kann man sich auch mal verändern“, sagt sie. Wohin es geht, sei noch nicht spruchreif. Annedore Wendebourg aus Helstorf verabschiedet sich in den Ruhestand. „Es ist noch nicht ganz sicher, wann. Entweder zum Ende des Jahres oder zum 1. Februar“, sagt die 61-Jährige. Das Datum hänge davon ab, wie schnell ein Nachfolger gefunden wird. „Ich werde in der Region bleiben“, verspricht die Pastorin.

Von Benjamin Behrens