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Neustadt Halleluja: welch ein Fest der Kirchenmusik
Aus der Region Region Hannover Neustadt Halleluja: welch ein Fest der Kirchenmusik
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00:16 24.05.2017
Die Bläser der Kirchengemeinden im gemeinsamen Spiel unter Leitung von Volker Hahn. Quelle: Faber
Mariensee

 Eine schönere Festival-Bühne hätte es für das Konzert unter freiem Himmel nicht geben können. Im Park vor dem Gutshaus des Friedrich-Löffler-Instituts gestalteten Chöre, Solisten, Bands und Bläser der  Kirchengemeinden im Nordkreis ein umfangreiches Programm. Anlass war das 500jährige Reformationsgedenken.

Seit der Reformation, so heißt es in der Christenwelt, hat die Musik in der evangelischen Kirche eine zentrale Bedeutung gewonnen. Und sie ist wesentlicher Teil des Gemeindelebens - über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. "Musik ist die Brücke in die Welt. Es ist begeisternd zu sehen, wie viele und musikalische Aktivitäten es in den Gemeinden gibt und wie gut sie sind", freut sich Mitorganisatorin und Pastorin Christina Norzel-Weiß über die gelungene Veranstaltung.

"Das Lob Gottes findet im Singen und Musizieren Ausdruck", ergänzt Superintendent Michael Hagen, US-Vokalstar Bobby McFerrin habe die Musiker zurecht als "Architekten des Himmels" bezeichnet.Nach dem Festgottesdienst startete das abwechslungsreiche Musikfestival, das launig und informativ von Adrian Mural, Maximilian Matthias und William Barr moderiert wurde. Die Posaunenchöre Mariensee, Hagen-Eilvese, Helstorf, Mandelsloh und Niedernstöcken, die Projektband Mariensee, der Osdag-Chor Mandelsloh, der Chor Helstorf und Just for fun aus Basse traten im ersten Programmteil mit stimmungsvollen Kurzbeiträgen auf.

Anschließend musizierten die Flötenchöre Helstorf, Mandelsloh und Mariensee in der Klosterkirche, wo auch die Nachwuchsorganisten William Barr, Simon Asmus und Johannes Hahn begeisterten. Nach einer kurzen Umbaupause wurde das Musikprogramm im Institutsgarten mit dem Masithi-Chor Eilvese, Akkordeonist Wojciech Zaluk, dem Chor Niedernstöcken, Kirchenchor Mariensee und Tiracaso aus Eilvese-Metel fortgesetzt. Gut gelaunt genossen die zahlreichen Besucher die vielfältigen Musikbeiträge, klatschten im Rhythmus mit oder jubelten auch bei besonderen Solobeträgen, wie bei dem Auftritt von Sopranistin Ricarda Woeste mit dem Helstorfer Chor, der nach Einschätzung vieler Besucher schlicht "Gänsehaut erzeugt hat". Zwischendurch mischte sich die Musik immer wieder mit dem Gesang der Vögel im Park. "Es sind tolle Menschen und eine wunderbare Musik. Diese Veranstaltung zeigt die große musikalische Vielfalt der Kirchengemeinden", lobte Instítutsleiter Professor Dr. Heiner Niemann  das Können der Mitwirkenden. Den Abschluss der stimmungsvollen Musikalischen Begegnungen gestalteten alle Sänger und Instrumentalisten mit einer gemeinsamen Serenade, die unter die Haut ging.

Von Carola Faber

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