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Neustadt Brückenbau bei Scharrel geht schneller als gedacht
Aus der Region Region Hannover Neustadt Brückenbau bei Scharrel geht schneller als gedacht
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15:02 10.09.2019
Bürgermeister Uwe Sternbeck (Mitte) und einige Ortsratspolitiker informieren sich über den Baufortschritt an der Auterbrücke. Quelle: Benjamin Gleue/Stadt Neustadt
Scharrel

Endspurt an der Scharreler Brücke über die Neue Auter: Bürgermeister Uwe Sternbeck überzeugte sich bei einem Besuch der Baustelle an der Kreisstraße 315 am Montag, dass die Arbeiten bestens im Zeitplan liegen, wie der städtische Verkehrskoordinator Benjamin Gleue meldet. Wenn das Wetter mitspiele und nichts Unvorhergesehenes dazwischen komme, könne die Ortseinfahrt voraussichtlich schon Anfang Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis Ende November dauern.

Arbeiten liegen auf der Zielgeraden

Die Brücke ist bereits fertig, und der Sandfang ist schon an den Regenwasserkanal angeschlossen. „Wir sind sehr gut vorangekommen und liegen bereits auf der Zielgeraden“, sagte Viktor Mattus von der Region Hannover, die das Projekt federführend leitet. In den nächsten Wochen müssten nun noch die Fahrbahn und die Nebenanlagen gegossen und Gehweg fertiggestellt werden.

Neuer Sandfang ist ein Pilotprojekt

Einmalig in der näheren Umgebung ist der neu installierte Lamellenklärer als Sandfang. Das durch den Abwasserbehandlungsbetrieb Neustadt (ABN) eingebaute System dient künftig als Vorklärer für das Regenwasser, das in die Neue Auter abläuft. Es soll verhindern, dass der Bach nach und nach versandet. „Ein solcher Sandfang ist in der Region Hannover bisher einmalig, wir haben hier ein Pilotprojekt realisiert“, erklärte ABN-Leiter Siegfried Linek.

Die Brücke steht, jetzt fehlen nur noch Fahrbahn und Nebenanlagen. Quelle: Benjamin Gleue/Stadt Neustadt

Brückensperrung bedeutet lange Umwege

Gemeinsam mit Uwe Sternbeck informierten sich am Montag auch Ortsbürgermeister Wilfried Schneider sowie weitere Vertreter des Ortsrates und der Scharreler Dorfgemeinschaft vor Ort über den Baufortschritt. Das Thema ist ein Politikum, seit sich die Anwohner zu Beginn der Baumaßnahme im April über mangelnde Informationen und die aus ihrer Sicht ungewöhnlich lange geplante Bauzeit aufgeregt hatten. Die Straße nach Otternhagen musste für den Brückenbau komplett gesperrt werden, was für viele Autofahrer aus den umliegenden Dörfern große Umwege mit sich brachte. Sie werden erfreut sein, zu hören, dass deutlich früher ein Ende abzusehen ist.

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Von Kathrin Götze

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