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Neustadt B6: Brückensanierung wird fortgesetzt
Aus der Region Region Hannover Neustadt B6: Brückensanierung wird fortgesetzt
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00:19 15.04.2019
Zweite Runde: Arbeiter säubern den Fahrbahnbereich Richtung Hannover für die nächsten Schritte der Brückenertüchtigung. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Die Arbeiten auf der B6 gehen in die zweite Runde: Nach Ende der Winterpause wird wieder auf und unter der Leinebrücke gearbeitet: Mitarbeiter einer Fachfirma haben in dieser Woche den Fahrbahnbelag abgefräst und Kernbohrungen durch das Bauwerk getrieben und mit Zelten abgedeckt.

Fahrbahn von Nienburg Richtung Hannover wird saniert

Im Moment wird der Unterbau der Asphaltdecke gereinigt. Die Arbeiter beseitigen Staub und Rückstände, bevor es an die nächsten Schritt geht. Viele hundert Löcher reihen sich parallel längs der Brücke aneinander. Durch sie werden, wie bereits bei der Richtungsfahrbahn nach Nienburg geschehen, Stahlstangen geführt. Sie werden an der Unterseite des Bauwerkes befestigt und funktionieren am Ende wie riesige Klammern. Im Zusammenspiel mit anderen Vorkehrungen an der Brücke soll so die Tragfähigkeit erhalten werden. Nach der Winterpause haben die Straßenbauer ihre Arbeit wieder aufgenommen. „Diese werden Mitte des Jahres, voraussichtlich im Juni 2019, abgeschlossen sein“, sagt Uwe Schindler Leiter der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Nienburg. Dann könne auch die zweite Richtungsfahrbahn der Brücke wieder fristgerecht freigegeben werden.

Bereits die erste Projektphase der Ertüchtigung haben die Firmen im Zeitplan abgeschlossen. Seit Ende Dezember ist die Brücke wieder für den Schwerlastverkehr freigegeben, gilt die Ertüchtigung der Richtungsfahrbahn nach Nienburg als abgeschlossen.

Historie

Die Leinebrücke der B6 war zwischen April 2017 und Dezember 2018 für den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen gesperrt. Grund war eine mangelnde Tragfähigkeit der Brücke aufgrund ihres Alters (Baujahr 1960) und die rasante Entwicklung des Verkehrsaufkommens sowie die steigenden Gesamtgewichte des Schwerverkehrs. Die Sperrung sei damals „zwingend notwendig“ hieß es damals von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Brücke sei, als Folge enorm gestiegener Belastungen „viel früher gealtert als vorgestellt“; die Sanierung solle nun acht bis 15 Jahre halten. Dann könne das Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden, sagte Behördenleiter Schindler. Der soll laut Planung bei laufendem Betrieb auf nordöstlicher Seite neben das alte Bauwerk gesetzt werden.

Die Sperrung bedeutete eine große Belastung für die Anwohner der Umleitungsstrecke durch Basse, Suttorf und Empede. Dort kam es zusätzlich zu der Lärmbelastung auch immer wieder zu schweren Verkehrsbehinderungen. Eine zwischenzeitlich eingerichtete Entlastungsstrecke durch die Innenstadt bewährte sich nicht und wurde nach wenigen Monaten wieder geschlossen.

Von Mirko Bartels und Marleen Gaida

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