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Neustadt Die Tafel Neustadt zieht um
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12:00 30.05.2019
Unterstützt von vielen Helfern bewältigen Ulla Paczkowski und Jürgen Kassebeer (von links) den Umzug der Tafel. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

„Viele Hände, schnelles Ende“ – so lautet eine Spruchweisheit, die gern bei Umzügen im Freundeskreis bemüht wird. Das trifft nicht nur für den privaten Bereich zu. „Wir freuen uns jedes Mal über das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer. Ohne diese Unterstützung hätten wir immer wieder große Probleme, unsere Aufgaben zu stemmen“, sagt Ulla Paczkowski, Leiterin der Ausgabestelle Neustadt der Nienburger Tafel.

Los geht es am 3. Juni

Seit gut drei Wochen sind die Helfer dabei, die Kisten zu packen, jetzt läuft der Umzug. Ein Unternehmen braucht es dafür nicht – ehrenamtliche Helfer verladen von der Kiste bis zum Einkaufswagen alles, was die Tafel braucht, in Autos und Anhänger. So beladen geht es dann an die neue Wirkungsstätte, quer durch die Innenstadt: Am Montag, 3. Juni, soll die Ausgabe zu den gewohnten Zeiten erstmals im Gemeindehaus der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul am Bischof-Ketteler-Platz 2 in Neustadt starten.

Für die Tafelkunden soll sich außer der Örtlichkeit nichts ändern. Zeiten und System der Ausgabe bleiben bestehen, die EDV soll am neuen Standort zeitnah in Betrieb gehen. „Für einige Kunden, die nur eingeschränkt mobil sind, planen wir einen Lieferservice“, sagt Jürgen Kassebeer. Betroffen seien davon wohl zwei oder drei der mehr als 170 wöchentlichen Kunden, die von der Tafel unterstützt werden.

Der Umzug ist notwendig geworden, weil das Gemeindehauses der evangelischen Johanneskirche am Wocholderweg im Juni abgerissen werden soll. Ein neues Gebäude wird den Komplex aus den Sechzigerjahren künftig ersetzen.

Die letzte Ausgabe war Montag

Die letzte Ausgabe war am vergangenen Montag – für manchen ein schwerer Abschied von der gewohnten Umgebung. Im Januar 2005 hatte für die Ausgabestelle Neustadt dort alles angefangen, am 5. Januar hatten die Mitglieder erstmals bedürftige Menschen unterstützt. „Damals waren wir noch in einem kleinen Seitenraum untergebracht“, erinnert sich Kassebeer. 30 Kunden seien es anfangs gewesen – eine Zahl die kontinuierlich gestiegen ist.

Für Paczkowski ist die Möglichkeit, nun nahtlos in der katholischen Gemeinde weiterzumachen, ein starkes Zeichen der Ökumene in dieser Stadt. Man habe verschiedene Möglichkeiten gehabt – und sei mit offenen Armen empfangen worden. Wie bisher läuft die Essensausgabe jeden Montagnachmittag zu den gewohnten Zeiten. Paczkowski rechnet damit, rund zwei Jahre in den Räumlichkeiten von St. Peter und Paul zu bleiben. Danach wolle man wieder in der Johannesgemeinde weiterarbeiten.

Von Mirko Bartels

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