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Neustadt Ideen gesucht: Wie setzt die Stadt den Wasserfall in Szene?
Aus der Region Region Hannover Neustadt Ideen gesucht: Wie setzt die Stadt den Wasserfall in Szene?
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16:24 29.08.2019
Ortsbürgermeister Johannes Laub (CDU,links) und Ortsrat Willi Ostermann (UWG) nehmen schon mal probehalber auf der Wanderbank der Stadtwerke Platz, die seit Donnerstag am Leinewehr steht. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Rauschendes Wasser trägt zur Entspannung bei, kein Wunder, dass der so genannte Wasserfall an der Apfelallee zu den beliebtesten Plätzen im Neustädter Land gehört. Der Kernstadt-Ortsrat macht sich jetzt Gedanken darum, wie der Aussichtsplatz am Flussufer noch einladender gestaltet werden könnte. Nachdem UWG-Politiker Willi Ostermann die Idee einbrachte, der Ortsrat könne sich dort engagieren, schlug Ortsbürgermeister Johannes Laub (CDU) vor, die Bürger nach Ideen zu fragen.

Ortsrat kann bis zu 6000 Euro ausgeben

„Wenn der Ortsrat am Mittwoch, 4. September zustimmt, könnten wir 5000 bis 6000 Euro aus dem Budget für Verschönerungen dort ausgeben“, sagt Laub. Auf Vorschlag Ostermanns haben die beiden Politiker schon einmal dafür gesorgt, dass die sogenannte Wanderbank der Stadtwerke seit Donnerstag dort am Ufer steht. An bequemen Sitzplätzen, um die Aussicht auf den Fluss zu genießen, fehlt es an dieser Stelle nämlich. Auf der anderen Straßenseite gibt es einen kleinen Rastplatz mit drei älteren Parkbänken. Doch da ist noch Luft nach oben, wie die Politiker einhellig meinen.

Auch Leine-Heide-Radweg führt am Wasserfall vorbei

Neben Anwohnern und Neustädter Ausflüglern kommen auch Fahrradtouristen auf dem Leine-Heide-Radweg an dieser Stelle vorbei. Auch für sie wäre ein ansprechender Rastplatz sicher eine Verbesserung, meint Laub. Er habe schon daran gedacht, dort vielleicht eine so genannte Himmelsliege aufzustellen, eine große, geschwungene Holzliege, wie sie heute vielfach in Parkanlagen steht. Auch eine Ortstafel mit Hinweis auf die nahe Innenstadt sei dort sicher gut aufgehoben. Doch es gebe sicher eine ganze Menge weiterer Ideen, die Anlieger und Besucher des Ortes einbringen könnten.

Zuweg muss für Wartung frei bleiben

Allerdings müsse man auch Regeln beachten, sagt Laub noch. So muss ein Zufahrtsweg zum Wehr für Wartungsarbeiten frei bleiben, auch ins Hochwassergebiet des Flusses dürfen keine festen Anlagen gebaut werden. Ursprung des Wehrs ist eine natürliche Felsbarriere, die einst den Schiffsverkehr auf der Leine empfindlich störte, wie es etwa Historiker Hartmut Dyck auf seiner Webseite ruebenberge.de schildert.Hin und wieder werden dort aber neue Steine aufgeschüttet, um den Pegel der Kleinen Leine zu halten, die vor dem Wasserfall in Richtung der Innenstadt und der Ecksteinmühle abbiegt.

Wer eine Idee einbringen will, schreibt sie per E-Mail an ortsrat-neustadt@neustadt-a-rbge.de, bis zum Ende des Jahres sollten die Vorschläge eingehen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die besten dann schon im nächsten Frühjahr umgesetzt werden. Der Ortsrat befasst sich mit dem Thema in der Sitzung am Mittwoch, 4. September, ab 18 Uhr im Sitzungssaal, Nienburger Straße 31.

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Von Kathrin Götze

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